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und ein Terziansieber, welches ihn befallen hatte, abzuwehren. Bei Allem, tv^ !vor und nach der leipziger Schlacht vorsiel, war er des Kanzlers unzertrennlich» Pi"'Gefahrte und Geheimschreibcc und blieb es auch beim Eindringen der Mitten in ^Frankreich, ging im Dec. bei Basel mit über den Rhein, und befand sich unterden Diplomaten, welche, dem Heere folgend, gewöhnlich Einen Zug bildeten (Mwternich mit Genz, Nesselrode, Castlereagh, der hanöversche Hardenberg, Hum- ^boldt), mit Hardenberg bald im Wagen, bald zu Pferde. Nach der Besitznahmevon Paris wohnte er im nächsten Zimmer neben Hardenberg im Palais Bombenbei Tag und Nacht ihm zur Seite arbeitend, aber auch sein treuer Begleiter b.i !^'der großen Fürstenpromenade über Boulogne nach London. Viel Arbeit, doch nechmehr Genuß während des dreiwöchentlichen Aufenthalts in England. I. ward wirk- O ^licher geheimer Legationsrath. Von Berlin ging es im Sept. 1814 zum Congreß 9nach Wien, wo I. außer seinen currenten Geschäften auch als Mitglied des, dieQuadratmeilen und ihre Bewohnerzahl gegen einander abwagenden statistischenAusschusses und des warschauer Comites vollauf beschäftigt war. Der Congreßtrennte sich bei Napoleons Rückkehr von Elba. I. findet in Berlin Manches aus- W,zuarbeiten, doch wird jede Anstrengung durch das angenehmste Verhältnis zu sei- Mnem edeln Chef versüßt, neben dessen Hotel er eine Dienstwohnung bezieht und MMTag für Tag unmittelbar unter ihm arbeitet. Nach der Schlacht bei Waterloo Michbegleitete er den Fürsten nach Paris und wohnte bis zum Dec. 1815 mit ihm Ä»§>zusammen im Hotel Montebello. Bei der Rückkehr nach Berlin trat das alte Vcr- s>Onhältniß zu dem Fürsten Staatskanzler wieder ein. Wichtige Depechen und Vor- alltrage wurden von Hardenberg in Gegenwart des Kronprinzen, Renffner's, Rau- KWmer's und Ancillon's berathett, deren Wohlwollen I. sich zu sichern wußte durch reelle NachDienstbeflissenheit und uneigennützige Anerkennung fremden Verdienstes. Man pHbestimmte ihn zu einigen wichtigen Sendungen, bei welcher Gelegenheit er in den tüHAdelstand erhoben ward. Manches, was in Wien beschlossen, in Paris verheißen lsWworden war, stockte und schritt nicht vorwärts. Die drei Commissionen in War- KMschau wegen der Grenze, des Handels und der Liquidation litten hemmende Unter- MMbrechungen. Die Polen führten bittere Klage darüber. Alexander wird zur Eröss- AMnung des Landtags in Warschau erwartet. Der Staatskanzler, eben in Dobberan, IMwohin ihn I., sowie früher nach Karlsbad, zu begleiten aufgefodert worden war,begreift, daß sogleich Jemand zur Berichtigung falscher Ansichten und zur Be- Mch sschleunigung des Commissionswerks unmittelbar nach Warschau abgehen müsse. iMlchI., dazu bestimmt, ging Ende Sept. 1816 unmittelbar von Dobberan ausdahin ab. Der Kaiser, dem sein Anblick nicht fremd war, wies ihn sogleich in derersten Audienz zur Ausführung seiner Auftrage an Kapodistrias und Nowosilzoss. ^Durch gemeinschaftliche Bemühungen gelang es, alle Hemmungen zu beseitigenund die drei Commissionen zu einem abgekürzten, wirksamen Verfahren anzutcei-den. In Paris stockte das Liquidationsgeschäft sowol in der Contributionszahlungan Preußen als wegen der Reklamation aller übrigen Staaten. Es galt für Pceu- ^ßen allein 86 Millionen, der Gesammtbetrag aber für alle Staaten belief sich an866 Millionen. Nur kräftige und schnelle Maßregeln konnten zum Ziele führen.
Diese wurden von I. im preußischen Interesse veranlaßt und von dem damals inPyrmont sich aufhaltenden kranken Staatskanzler nachträglich gebilligt. I. trat ^als Chef der zweiten und dritten Abtheilung des Ministeriums der auswärtigen An-gelegenheiten mit allen übrigen Ministerien in Verhältnisse, und fand, als er zu ^Ende des Jahres in einer geheimen Sendung nach Wien ging, beim Fürsten Met-ternich eine ebenso freundliche als fördernde Aufnahme. Von Wien über Regens- ^bürg zurückreisend, lebte er sechs Wochen in Engers bei Hardenberg, wurde von dort ^aber zu seinen gewöhnlichen, immer dringender werdenden Sectionsgeschästen >n- ^