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Zweiter Band (1833) F bis L
Entstehung
Seite
595
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Jonge ° 595

Ves kosscs propres Ä 1a conservation 3es Amins" (Paris 1820, 4 ); ,Ma-Ion metricpie trouve a Aleinplris" (Paris 1822, 4.);8ur les rspports 3sI'Ltkiopie avec I'Lg^pte" (Paris 1822) ;^otice sur 1a vie et le» ouvraFe»<Ie Verzollet" (Paris 1823, Fol.). Dieses in wenigen Exemplaren vorhandeneWerk wurde auf des Königs Befehl aus der Beschreibung Ägyptens entfernt,sowie die Biographien von Monge, Conte und Lancret. Ferner:^ppei^n^lez nonvelles ckäcsuvertes 3ans 1'Xlri^ue centrale" (Paris 1824);8urIz communication 3u I>iiAer avec le >iil" (Paris 1825);Vocakulaire al'usage tles ^o^ageurs" (Paris 1826, im Auszug in Balbi'S etkno-

gmplugue");Remarques sur les ckäcouvertesAöograptiigues taltesclan, l'^lri-^ue centrale" (Paris 1827, 4.). Eine große Menge kleiner Schriften über Erzie-hung und die aus deren Vernachlässigung entstandenen Verbrechen, über Paris unddessen Leben und Treiben sind anonym erschienen. Er lieferte zugleich viele Artikel inZeitschriften. Von der großen Beschreibung Ägyptens gehören ihm allein 6 Bande.Durch einen königlichen Befehl wurde I. als Aufsehereiner neu errichteten Karten-stmmlung bei der königlichen Bibliothek angestellt, und somit hat die Erdkunde vonseiner Thätigkeit noch manche Bereicherung zu hoffen. Wahrend des Winters ver-sammelt sich bei ihm Mittwoch Abends eine ausgewählte Gesellschaft fremderund einheimischer Gelehrten, worin seine liebenswürdige Gattin den Vorsitz führtund durch Geist und Witz ihr Haus zu einem der angenehmsten in Pariserhebt. (8)

Jonge (I. C. de), niederländischer Reichsarchivar, aus einer angesehenenFamilie stammend, ward am 9. Mai 1793 zu Zierikzee in Zeeland geboren.Seil früher Jugend widmete er sich mit Begeisterung der Geschichte seines Vater-landes und den dazu gehörenden Hülfswissenschaften. Nach der WiederherstellungHollands in den Jahren 1813 und 1814, wobei seine Familie sich auszeichnete,ward er als Gehülfe dem damaligen Archivar van Wyn beigeordnet, der seitIM unermeßliche und bis dahin fast verborgene Urkundenschatze aufgefundenund gemeinnützig gemacht hatte, aber in seinem hohen Alter eines Beistandesbedurste. I. widmete sich diesem Berufe mit allem seiner Jugend und seinemCharakter eigenthümlichen Eifer. Er erhielt 1814 in Leyden die juristische Doctor-wüide, nachdem er eine Dissertation vertheidigt hatte, worin er einige Hollandund Zeeland betreffende Urkunden erläutert. Er gab darauf 1817 in holländi-scher Sprache eine, auf neuentdcckte Urkunden gestützte Geschichte des Zwistesder Hoeks und Cabbeljaus im 14. Jahrhundert, und gleichzeitig die Geschichteder vormundschaftlichen Regierung unter Florent V., Grafen von Holland, im! 18. Jahrhundert heraus. Später folgten das Leben der Admirale Eversten (Leyden1817), die Geschichte des Einflusses des Bürgerstandes in den Ständeversamm-lungen während der Regierung der Herzoge von Brabant, der Grafen von Flan-dern, Holland und Zeeland (Leyden 1824), eine von der Gesellschaft für hollän-dische Sprache und Literatur gekrönte Preisschrift. In seiner Geschichte derbrusseler Union von 1577 (Haag 1825 27) entwickelte er die Wirksamkeitdieser von frühern Geschichtschreibern nur beilausig erwähnten Verbindung nach°iner gleichzeitigen Denkschrift. Delleville Baussart übersetzte diese Schrift unter^em Titel:Histoire da I'nnion de Lruxelles 3e 1577" (Rotterdam 1829).

Zwei Bänden ungedruckter Beiträge zur Geschichte der Niederlande vom 14. bis1"- Jahrhundert, die I. gleichfalls seit 1825 bekannt machte, gab er einenfahren Schatz geschichtlicher Kunde. Von seiner Ausgabe der Beschlüsse der^neralstaaten mit erläuternden Anmerkungen erschien (Haag 1828, 4.) der ersteund, welche das Jahr 1576 umfaßt, und er ist mit der Fortsetzung derselbenuch einem beschränktem Plane beschäftigt. Zu seiner Geschichte des Ursprungsi ^ niederländischen Flagge (Haag 1831) gab van Speyk's Heldentod Veran-

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