Janssms
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redacteur er damals war, und nach der Juliusrevolution für oaS „lonroal lies cie-l,ztz". Er ist in der Politik sehr unstät, doch bemühen sich alle französischen Jour-nale, ihn für sich zu gewinnen, denn Niemand nimmt es an Leichtigkeit der Schreib-art und Scharfe des Witzes mit ihm auf. Seit 1829 verfaßte er auch größereSchriften, zuerst „I/ane mort et la temme Zuillotinee", welches eine originelleParodie eines Werkes von Victor Hugo ist; dann „K>a confessivn" (2 Bde.,Paris 1830), etwas verworren, aber nicht ohne Geist. „Larnave" (4 Bde.,Paris 1831) hat schon mehre Ausgaben erlebt und istJ.'s bestes Werk. Es ist eineSammlung seiner Schriften angekündigt, die auch seine schönen Beitrage zu derKerue cle?sris", den noch ungedruckten Roman ,Malvinn" und vie cl'ar-li»te" enthalten werden. In seinen „Lontes iantastihnes et contes littersires"s4 Bde., Paris 1832) ist die durch Hossmann empfangene Anregung ficht»bar, doch der eigne Geist bewegt sich frisch, selbst wo einzeln, Charakterbilder anGestalten des deutschen Erzählers erinnern. Seine Schrift: „?aris cl^uis I»Solution sie 1830" (Paris 1832), malt mit karlistischen Farben geistreich le-bendig. Seitdem sind noch „Pontes lwuvean»" (4 Bde., Paris 1833) erschienen.ZmUmgange ist J. wo möglich noch liebenswürdiger als in seinen Schriften. (15)Janssens (Jan Willem), niederländischer Generallieutenant, ward am12. Ott. 1702 zu Nimwegen geboren, wo sein Vater als Offizier in Garnisonstand, trat früh in Kriegsdienste und war vor vollendetem fünfzehnten Jahreschon Offizier. Als Hauptmann macht« er 1793 unter dem Heere der nie-derländischen Republik den Feldzug mit und ward im Sept. vor Menin gefähr-lich verwundet, wo das Corps, bei welchem er stand, von der überlegenen Machtder Franzosen unter Houchard fast ganz aufgerieben wurde. Nach der Revo-lution, welche 1795 die batavische Republik gründete, diente er fortwährend sei-nem Vaterlands, doch ließ er sich wegen seiner schwankenden Gesundheit im Kciegs-verwaltungsfache anstellen, welchem seine Geschicklichkeit und anerkannte Uneigen-nützigkeit ihn empfahlen. Im Marz 1795 ward er als Obercommissar bei denfranzösischen Truppen im Solde der Republik angestellt, nnd hatte in diesemDienstverhältnisse Gelegenheit, seine strenge Redlichkeit zum Vortheil seines Vater-landes zu bethätigen. Nach dem Frieden von Amiens ging er als Gouverneur mirdem Rang eines Generals, auf das Vorgebirge der guten Hoffnung, wo er eben -sosehr das Wohl des Mutterlandes als der Ansiedler im Auge hatte und für di»Sicherheit der Colonie durch den Abschluß eines vorrheilhaften Friedens mit denKafsirn sorgte. Als bald nachher der Krieg mit England wieder ausbrach, gab diedamische Regierung dem General I. Befehl, den größten Theil der Kriegsvölkernach Batavia einzuschiffen. Er behielt nur ungefähr 1W0 Bewaffnete, die größ-ttntheils aus europäischen Ansiedlern, Sklaven und Hottentotten dastanden. Derenglische General Baird erschien mit einer Flotte und 10,000 M. Landungstruppen,und nach einer tapfern Gegenwehr erhielt I. ehrenvolle Bedingungen, nach wel-chen er mit seiner Mannschaft nach Holland geschickt wurde. Bei seiner Rückkehrwurde er vom König Ludwig 1306 zum Staasrath und 1807 zum KriegSministecttncmm. Nach der Abdankung des Königs gab die provisorische Regierung ihmun Auftrag, die Nachricht von diesem Ereignisse dem Kaiser Napoleon zu Über-zügen, der darauf 1810 den Genera! I. zum Gouverneur der französischen Be-dungen in Indien und östlich von Jsle de France emannte. Nach seiner Ankunft^ava war er eifrig bedacht, für VertheidigungSmittel dieser reichen Besitzungeniu sorgen, was er aber um so schwieriger fand, da alle Kriegszucht unter den Trup->n aufgehst ^nd Seuchen unter ihnen würheten. Er war nicht im Stand?,Engländern zu widerstehen, die im Sept. 1811 Batavia angriffen. Die Ge-^ ruhmvoll. Der Major Müller, dem I. die Vettheidigung eines wicht!»es anvertraut hatte, spungt. es in die Luft und wurde mit seinen Kämpft
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