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Zweiter Band (1833) F bis L
Entstehung
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Jackson

Einmischung in die politischen Handel der europaischen Staaten unter sich, um dieA usbreitung des amerikanischen Handels nach den Grundsätzen einer auf Gegen-seitigkeit gestützten freisinnigen Handelspolitik zu befördern; dabei hielt er fest aufdie Würde der Republik, und erlangte von mehren Staaten die den Bürgern der-selben schuldige Genugthuung, oder die Entschädigung für gerechte AnsprücheIn den innern Verhältnissen stellte er das demokratische Princip der freien Wah-len auf, und schlug vor, die Amtsdauer aller öffentlichen Stellen auf vier Jahrezu beschränken. Schon vor dem Antritte seiner Präsidentschaft hatte er den Be-schluß der beiden Häuser (9. Febr. 1829) veranlaßt, daß der Präsident nichtmehr nach Willkür Offiziere der Land - und Seemacht solle entlassen dürfen; nurin Folge des Urtheils eines Kriegsgerichts könne die Entlassung stattfinden. Sosehr nun auch der gesetzmäßige Gang der innern Verwaltung die Besorgnisse deröffentlichen, von J.'s Gegnern geleiteten Meinung, daß gewaltsame Veränderun-gen und durchgreifende Maßregeln die Freiheit unter einem, an blutige Vollzie-hung der Militairbefehle gewohnten Präsidenten gefährden würden, widerlegte, sofuhren dennoch Adams' und Clay's Anhänger fort, den Charakter, die Fähigkeitund die Absichten J.'s zu verdächtigen, oder sein System als nachtheilig und ver-werflich darzustellen. Hierzu gaben mehre Lebensfragen der innern Politik vielsei-tige Veranlassung, insbesondere die über die Fortdauer einer Nationalbank, überden Tarif und über die Streitigkeiten mit den Indianern, deren Stamme, inFolge der sogenannten indianischen Bill vom Mai 1830, durch Vertrage nachund nach auf die rechte Seite des Missisippi zu ziehen bewogen wurden. Bei derSpannung mit Großbritannien und bei der immer erbitterter sich gegenseitiganfeindenden Stimmung der nördlichen und der südlichen Provinzen, fandendie Vorwürfe, welche man in Amerika Jackson's System machte, in den mei-sten englischen Blättern Beifall und Verbreitung, sodaß man im Jahr 1832an der Wiedcrerwahlung des Präsidenten I. sehr zu zweifeln anfing. Allein inAmerika selbst prüfte das öffentliche Urtbeil nur die Thatsachen, ohne sich durch dieleidenschaftliche Sprache der Oppositionsblätter irre leiten zu lassen. Konnte dochselbst der ausgezeichnete Oppositionsmann Webster gegen J.'s Verwaltung keinengegründeten Tadel ausbringen. Die parteilose Mäßigung, mit welcher der Prä-sident die verschiedenen Interessen der westlichen und östlichen, der südlichen undnördlichen Staaten auszugleichen bemüht war, die Achtung, welche er der un-abhängigen Stellung des Senats und des Hauses der Repräsentanten in dem,freilich sehr langsamen, Gange der Gesetzgebung bewies, und die Weisheit sei-ner Urtheile und Rathschläge, welche aus seinen Botschaften an den Congreßhervorleuchtete, gewannen ihm den Beifall aller Unbefangenen. Persönlichvon der Richtigkeit des Grundsatzes der Handelsfreiheit überzeugt, war er fürdie Aufhebung des Tarifs; allein der Congreß beschloß am 14. Jul. 1832 nureine Herabsetzung desselben. Diese Acte stellte aber die südlichen Staaten nichtzufrieden. Da nun die offene Widersetzlichkeit derselben, besonders Südcaro-linas (im Nov. 1832), gegen den letzten Beschluß des Congresses, eine kraft-volle Hand in der obersten Leitung erfoderte, so ward I. am Ende des Nov.1832 in den meisten Staaten der Union aufs Neue zum Präsidenten gewählt.Seine Botschaft an den Congreß am 4. Dec. 1832 enthielt einen Rechen-schaftsbericht über den bisherigen Gang der Verwaltung und über die neuenSchwierigkeiten ihrer Aufgabe, das Band der Union zu befestigen, welcher jenesVertrauen nur rechtfertigen konnte. Aus dieser Botschaft, deren Sprache ebensowahr als einfach und edel ist, ersieht man unter Anderm, daß die Marine der Ver-einigten Staaten in dem letzten Jahre um 80,000 Tonnen, daß der Gesammtoe-trag der Ein - und Ausfuhr um 40 Millionen Dollars zugenommen hat, daß dieEinkünfte im Jahr l832 bis über 30 Millionen Dollars (darunter aber freilich