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Italienische Literatur der neuesten Zeit
land 1830), bei der „Oertosa dl ?avla" einem zu Mailand erscheinenden Prack/,werke, das bis zur 17. Lieferung gediehen war, in der italienischen Übersetzung vonAgincourt's „Üist. de» Art» pur les monumens", die wesentliche BerichtigungenKupfern und im Texte erhalten hat, in der „Vita dl Lenv. Ollini re^.
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tuita »IIa leaione originale" (3 Bde., Florenz 1829), und ebenso in Pizzichj'zper l'alta Italia de! 8er principe Oosimo, pol Oranduca Oo-miw III"(Florenz 1828), ergaben. Freunde der Kunstgeschichte machen wir hierbei auf-merksam auf die Ausgabe von E. Q. ViSconti's Werken, besorgt durch I)r. Labuz(,,Opere varie itaiiane e srancesi dl 1^. 0 Visconti", 12 Hefte, Mailand 1831)-auf die „Opere di O. O. Vfinckelmann" (Prato 1830 fg.); auf die „^nnch<!el! Istituto di coreispondeo^a arcbeoloFica" (ein durch seine Leitung deutschesUnternehmen); aufCanina's „XrcldteUura anlica descr. ed dimo8trata coimo-numenti" (Rom 1831); Jnghirami's „Oallerin Omerica" (Fiesole 1827 fg.);auf Berlendi's „Raccolta delle miZIiori sabbriclre di Oenova" (Mailand 1828);auf die „lbRbbrictie principali di I^isa. inta^I. da Orassi" (Pisa 1830, Fol.);auf die „Obiese principali d'Lnropa" (Mailand 1827); auf Borsato's „Operaornamentale" (Mailand 1831, Fol.): Werke, die dem Kunsthandel jedes LandesEhre bringen würden. Noch ließe sich dieses Verzeichnis; durch den „La^io delcostume venes. «ino od secolo XVII" (Venedig 1831), durch die „Scene po-pola« e social! venete <1el «ec. XiX ine. e disegn. da Lu^. Losa" (1831);durch die„Oolle?iionede' piü pre^evoli monumenti «epolcrali della cita cli Vene-ria e de' sne isole" (Venedig) vermehren, doch darf nicht vergessen werden, daß dieLeichtigkeit der Vervielfältigung durch die Lithographie, über deren Verbreitung inItalien seit 1807 die „Libl. ital." (Januarheft 1828) eine belehrende Übersichtgab, der sorgfaltigen Ausführung nur zu häufig Abbruch thut. Bei den Erörte-rungen, die alte kirchliche Denkmäler nothwendig machen, ist eS erfreulich, diechristliche Archäologie neben der klassischen Alterthumskunde nicht völlig vernach-lässigt zu sehen; die Untersuchungen über den ambrosianischen Ritus (in den „än-ticlüta louZobardico-ioilanesi" 1793 beschrieben) scheinen durch Pietro Maz-zucchelli's „Osservarioni" (Mailand 1828, 4.) zu Ende gebracht und geben fürnoch bestehende Gebräuche und Monumente nicht unwichtige Aufschlüsse. FürKunstfreunde finden sich mancherlei beachtenswerthe Notizen in dem „Oomm. deLessoriauis praecipnis passioms I). l>l. I. 0. religmis" (Rom 1830), und auchein Aufsatz in der „Libl. ital." (Junihcft 1831): „Oostuinanre relative allapredica-ioue degli anticld ?adri della Oltiesa", wird nicht zu übersehen sein.
So vermißt man in keinem Zweige des Wissens die Ausfassung der geschicht-lichen Beziehung, und auch die zweite Hälfte der Geschichte, die Kenntniß der Ort-lichkeit, ward durch manche nur leider nicht immer zur allgemeinen Kenntniß ge-kommene Arbeiten gefödcrt. So ist Fr. Jnghirami's „Oarta tnFonometricadclla'IR-cana" (f. „4ntolox!a", 18Z1, Mai), eines der schönsten Denkmaler ita-lienischer Wissenschaftlichkeit, nun vollendet; und mit der „Oarta corogralica
di ciascun commune della'üoscana", mit Zuccagni Orlandini'S „Alante gco-
^rgsico, kciscu e storico (lella 3"o«cana" (Florenz, Jmpecialfolio), und F. Jng-hirami's Schrift: „Vlevazdone «opraillivellodel mare delle principali eininenreclella 1 oscana determin. tri^onometricainente" (Florenz 1829) zusammen-genommen, werden wenige Länder sich gleicher Hülfsmittel rühmen können. Ingleicher Weise trefflich angelegt war die vom Ritter Antonio Litta Biumi angekün-digte „Oarta d'ltali»" auf 84 Blätter berechnet, die nach dem Muster des Lesage-schen Arlas Alles vereinigen sollte, was statistisch-geographisch sich in die Karte aus-nehmen ließ. Man durfte nach derselben Litta's „VopoFralia swrico-sM-tistica di Nilano", die er 182k in Proben bekannt machte, die größte Ge-nauigkeit bei graphischer Vollendung versprechen. Gleicher Verdimstlichkcit 'st