Italienische Literatur der neuesten Zeit
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läwo t!i Vcaja, signvri de! Uicmnnte" (2 Bde., Turin 1832) ein achtenswertherBeitrag, der gegen David Bertolotti's „Istoria dellaR. <üasa di 8avo)a" (Mailand1830) sich ehrenvoll bemerklich macht. An diese, Savoyen betreffenden Geschichts-bücher, schließen sich Manno's „Geschichte Sardiniens" (Turin 1825) und Al-beri'S „Vuerre d'Italia del principe LuZenio di Savnja" (Florenz 1830, 4.) an.die man I,nit Vacani's „Sterin delle campague e de^li assed) lieg!' Italiani inI-jiclgna dal 1808 al 1813" (Mailand 1823 fg.) vergleichen mag. Zu den vorzüglichsten Arbeiten im historischen Fache gehört Sauli's „Velin culnnia dei <3e-ix.vesi in Valuta" (Turin 1831), die neben Baldelli Boni's „Sterin lieiie rein-2,Mi vieenlieveli lleii Lnrepn e lieli Vsia" (Floren; 1827, 4.) um so mehrFreude macht, da ihr noch junger Verfasser beweist, wie vertraut er mit den Quel-len ist und der historischen, besonders in Piemont bemerklichen, Richtung dadurchals Wegweiser dienen kann. Grasst, der Herausgeber von Montecucoli's Schrif-ten, wurde den historischen Forschungen kürzlich durch den Tod entrissen und seinmilitärisches Lexikon möchte daher schwerlich sobald die Vollendung erreichen.Noch sind für die neueste Geschichte Coppi's „Vnnali d'ltalia dal 1750" (Rom1827,4., der vierte bis 1819 reichende Band) eine nicht genug gewürdigte Quelle,lindselbstPapi's„Vninmentarj deliarivvlux. siancesedallamortedivuiAiXVünogl riktabilmento de'Rurlinui" (6 Bde., Lucca 1830 — 31) verdienen schon we-gen des Ortes, wo sie ans Licht traten, Berücksichtigung. Unter den einzelnen Un-tersuchungen ist keine ein so beliebtes Thema geworden, als das Schicksal Romeo'sund Iuliens, das durch Shakspeare allen fühlenden Herzen so nahe gebracht ist.Die frühere Vernachlässigung hat man wetteifernd einzubringen sich bemüht. Au-ßer da ursprünglichen Novelle selbst („viulietta e Romeo. Kov. stur, di vuigl<lu Lorw di Vicen^a", Pisa 1832), gab Todeschini auf das Geschichtliche einge-hende Forschungen: „vel caso <ii Viulietta e llomeo" (Padua 1830) und Sco-lari vermehrte die von Todeschini schon vorgebrachten Zweifel: „vettere cri-ticke sulla pietosa murte di Viulietta vapeletti e vumeo lVluntecctrr" (Li-vomo 1832).
Noch außerordentlich viel gibt es in der Kunstgeschichte nachzuholen, ehe jedeStadt, wie Padua, die Schicksale seiner Künstler vorlegen kann (Mvschini, „vellavrigine e delle vicende della pittura in Uadova", Padua 1826), wenn auch dieeinzelnen Städtebeschreibungen, die in großer Menge erschienen, manchmal hochanzuschlagende Lesefrüchte ihr zuwiesen. Auf eine immer dankenswerthe Weisehat von solchen Goldkörnern ein junger, für Kunstgeschichte sehr thatiger Gelehrter,Franc. Longhena in der Ubersetzung von Quatremere de Quincy's „Leben des Ra-fael Sanzio von Urbino" (Mailand 1829) Gebrauch gemacht, obgleich nicht zuleugnen ist, daß eine größere Bewältigung des Stoffs sein Verdienst noch ein-leuchtender machen würde. Es steht zu erwarten, daß Longhena, der auch di:biographische Notiz über Longhi kurz nach dessen Tode herausgab (Mailand1631), seine reichen Vorräthe einst in einem größern Werke anlege. Bisher hatrr nur in der zu Venedig erschienenen, mit dem 60. Bande geschlossenen „viu-ßraslu universale antica e med." sich versucht; doch bewies er bei manchen Gele-genheiten, wie genau er das ganze Gebiet der Kunststudien kenne. Noch dürfen inder Erwähnung, die der Kunstgeschichte hier zugestanden wird, Cicognara's ,Me-morie spettanti alla storia della calcoAraka" (Prato 1831), besonders für dieenntniß der Niellen wichtig, dann Neu-M-ayr's „Venni sulle anticlie stampeou8?ictze da Alaso ?iniAuerra a keck. Laroccie" (Venedig 1832) nicht vergessen^rden, werthvolle Beiträge sich bei der Bekanntmachung einzelner
nstwerke, z. B. von Ferreri's „Vrca di S.-V^nstino, mcmumento in marmo»z^ clnesa cattedrale di Uavia" ^sPavia 1832, Fol.), von
^ arli bei den „visegpn di veon. da Vinci, inci-i sugli origlinali diverli" (Mai-