Italienische Literatur der neuesten Zeit
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guddio. Homan-o sturico scritto nel 1311" (Florenz 1832). Von den Schrift-stellern einer neuer» Zeit, die diesseit der Linie der testi lli liugua liegen, wirdbei den einzelnen Fächern der Wissenschaften zu reden sein. Daß Gamba (mitBettio, Pezzana, Manzi und Amati die eifrigsten Pfleger der Bibliographie inItalien) eine neue Ausgabe der „Serie llei testi lli lingua italiana" (Venedig1828, 4.) besorgt, kann hier nicht unerwähnt bleiben. Bisher nicht herausge-gebene Arbeiten von A. Caro, von B. Lorenzi, von G. Gozzi (dem Bruder CarloGozzi'S), selbst von Ugo Foscolo („?uesie iuellite lli Kicc. ^osculo", Lugano1830) zog man mit einer dem Ruhme der dadurch Geehrten vielleicht kaum zuträg-lichen Beeiferung ans Licht. Doch neben diesen Gegenständen der Verehrung aus denneuesten Tagen blieben auch die von Dante, Petrarca und Boccaccio so hochge-feierten Alten nicht ohne Huldigungen und eine Menge Übersetzungen der Griechenund Römer, freilich nach einem Maßstabe gearbeitet, der uns nicht genügen kann,bewiesen die fortdauernde Anerkennung ihrer Meisterschaft. Eine Übersicht derÜbersetzungen aus dem Griechischen gibt Federici, „De^li scrittori ^reci e llelleitMue versiuni llelle Iura opere" (Padua 1828), und die „Oollana llegli an-ticbi storici greci vulgär." umfaßten 1829 schon 59 Bände. Keine von ihnenmöchte wegen ihrer Abgemessenheit, Treue und kritischen Erwägung einer der vie-len gleichzustellen sein, die in Deutschland von wetteifernden Ubersetzungskünst-lem gegeben werden, und wahrscheinlich liegt der Grund darin, daß man in Italiennoch so häusig verabsäumt, die Alten ohne Hülfe von Übersetzungen zu lesen, wenig-stens die Griechen ohne Übersetzungen verstehen zu lernen. Denn für klassische Lite-ratur geschah, Alles zusammengerechnet und erwogen, wenig'Erhebliches. Der ge-lehrte Monsign. Ang. Majo vermehrte zwar den klassischen Apparat durch seine„Scriptorum veterum nuva cullectiu e vaticanis cullicilms ellira", von der bis 18326 Quartbände in der vatikanischen Buchdruckerei zu Rom erschienen; aber daß dieReihe der klassischen Werke dadurch vermekrt worden, kann keineswegs gesagt werdenNicht so ergiebig waren in der neuern Zeit Peyron's Forschungen nach unentdeck-ten Fragmenten, da ihn die Papyrusrollen des turiner Museums fast ganz in An-spruch nahmen (Amad. Peyron's „?ap)ri graeci 11.I'aurini iVlusei ^eg)?ptii", Tu-rin 1826,4.), und was sonst für classische Literatur geschah, beschränkte sich mehraufMonographien und auf die Wiederholungen einiger deutschen Ausgaben, na-mentlich durch die Ofsicin Pomba in Turin (1831 schon 89 Bde.), aber selten ver-mehrt durch die reichen handschriftlichen Schätze, die den Besorgern zu Gebotestanden. Eine ehrenwerthe Ausnahme macht die durch einen Nachfolger Majo'sin der Ambrosiana besorgte Ausgabe von „Oicerunis epist. all familiäres, all^tticuin, all ?ratrem" von Bentivoglio (5 Bde., Mailand 1826—31),die eine rühmliche Richtung auf Realerklärung der Classiker andeutet, ohne dieKritik zu vernachlässigen. Noch wesentlicher gewann durch der Italiener gelehrteSorgfalt Gitruvius, in dessen Bearbeitung man sich gerade zu der Zeit gefiel,wo durch die genauere Bekanntschaft mit Überresten echt griechischer Baukunststin Ansehen bei den Ultramontanen fortwährend sank. So wurde die glän-zende Ausgabe „lVI. Vitruvii?ul!iunis arclntectura, tvxtu ex recensiune cullll.emevllatu, c. exercitatiuuilms nutisc^ue uuvissimis luaun. ?uleni et cumm.
allllitis nunc primum stnlliis 8!m. Straticu" (8 Bde., Udine 1825 —^9,4.) zu Ende gebracht, eine andere in Rom vom Ritter Marini angekündigtund drei Übersetzungen unternommen (von Viviani, 'Amati und Marini), derenzweite beinahe vollendet ist. Zwar in Italien hoch gepriesen, aber für den Stand-punkt ultramonraner Theologen durchaus nicht angemessen, ist der nach A. B.z.mlleau's Sammlung in Mailand besorgte und durch einige Ausätze bequemerZugerichtete,, IResaurus patrum llc'escpie llucturum gui cum in tlieolugia tum iu>' > oxapllia olim claruerunt" (9 Bde., Mailand 1827—31); sowie denn Andern
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