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Zweiter Band (1833) F bis L
Entstehung
Seite
550
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650 Italienische Literatur der neuesten Zeit

epp. cguae extant", mit Noten von Karl Witte, Padua 1827). Bei Gelegen-heit des Denkmals, das in der Kirche Sta.-Croce zu Florenz dem Andenken Dan-te's errichtet ward (worüber man des gelehrten Abate Missirini Schrift!D^memoria 3i Dante ^3. e 3el suo mau-oleo in 8ta.-Ooce", Florenz 1832, nach-lesen mag), erschien eine den Dichter naher angehende Schrift von demselbenMissirini:Dali' amore 3i Dante ^el. e 3el ritratto 3i Laatr. ?ortinari^ (Flo-renz 1832), deren graphische Beilage aber Bedenken erregte. Marsand, dessenDivliotaca petrarcliesca" (Mailand 1828) einen ganzen Quartband ein-nimmt, scheint die Untersuchungen über Petrarca in der Art erschöpft zu habendaß dem gelehrten Fleiße von Petrarca's Verehrern wenig nachzuholen übrig blieb!Ausgaben fehlten zwar nicht (Dirne 31V. mit erklar. Noten von C. GiacomoLeopardi, Mailand 1826, und mit Commentar von Tassoni, Muratori undAndern, Padua 1826 27), aber wesentlich Neues ward dadurch nicht zu demschon Bekannten hinzugethan. Die Vertheidigung des Dichters, dem man dasBuchDe vita solitaria" absprechen wollte, übernahm ein deutscher Gelehrter(Blatter für literarische Unterhaltung", 1828, Nr. 92), sowie man denn auch ebendort (Jahrgang 1827, Nr. 278) die Ehrenrettung gegen den Vorwurf des Pla-giats nach proven?alischen Mustern antrifft. Vielleicht tragt zur richtigem Wür-digung von Petrarca's ganzem Werths die vom 'Advokat Rossetti zu Triest besorgteAusgabe der?oe,5ie minori ckel ?. sul testo latino, posto <li contronto, oracorretto volAari^xate 3a poeti viventi c> 3a poca ckelunti" (3 Bde., Mailand1829 fg.) bei. Ciampi hat interessante Beitrage zur genauem Kenntniß Boc-caccio's zu Tage gefördert. In seinenXloliumenti 3i un manoscritto anto-ßralo e lettere ineckite 3i (?iov. koccaccio" (zweite Ausgabe, Mailand 1839,12.) sind einige genauer erörterte Angaben, sowie in der Schrift:Sulla kal-itackella lettera 3i (3iov. Doecaccio al Vriors ckella (Ackesa 3« 88. ^postoli" (Flo-renz 1839) mehre Briefe beigebracht, die für den gelehrten Boccaccio und seinZeitalter bezeichnend sind. Auf eine andere Reliquie seien die Freunde Boc-caccio's in der?>!ovella eck epistola traite 3a un (lock. ckel secolo XI V e pub-dlicate per le no^e (laimo-Dra^orii^ (Udine 1829, 4.) verwiesen. Bei derAusgabe desDrlancko inamorato" (eine nach ursprünglichen Ausgaben kritischbearbeitete darf man sich im zweiten Bande des leipzigerVamasso it 'liana" ver-sprechen) in der von Bettoni zu Mailand besorgtenDiklioteca enciclopeclicaitaliaiia" war Schönheit und 'Augenfälligkeit des Drucks mit Wohlseilheit dieHauptsache. Die treffliche Ausgabe des Ariosto von Morali gehört wie dieDpere 3i Doren?io cke' Neckici cketto il maAnittco" (Florenz 1825, 4.) eigent-lich einer frühern Zeit. Torquato Tasso's vereinzelte Gedichte wurden als selteneReliquien aufs Neue dem Drucke übergeben; so seinDqLo cki Orirma" (Ve-nedig 1826), der in der sonst zu empfehlenden Ausgabe der Dichtungen des Tor-quatocon varianti e nute ckel (lolombo, ckel (illierarckini e ckel (lavecknni"l Mantua 1828, 16.) nicht mitangekündigt ist. Aber eifriger noch als aus dieFeststellung seiner Werke wandte man die Aufmerksamkeit auf die Erforschungseiner unglücklichen Schicksale, und Giacomazzi'SDialogln sop-a gli amon,pri^iouia eck il ^eni» 3i 'Vorgs. 'V. con un ckiscorso iniorno alle ultima ^ueopere"(Brescia 1827,12.) dürften den Freunden von Tasso's Muse ebenso wenigfremd bleiben, wenn sie seine letzten Werke richtig beurtheilen wollen, als Giov.Rosini's8aMo sugli amori 3i T'. V. e sulle cause ckella sua pripüonia" (Pisa1832) zum Verstandniß seiner frühern Werke übersehen werden darf. Halb umder Sprache, halb um der Sachen willen, wardll liliro 3el (lortigiano", vonBal. Eastiglione (Bergamo 1828) von Manchen willkommen geheißen, undZweifel an der Alterthümlichkeit erregte wegen seines Inhalts der von Rott her-ausgegeben?Vorttmati'5 8icu!us ossia l'avventuroso 8ici!iano 3i öusone a