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Zweiter Band (1833) F bis L
Entstehung
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Italienische Literatur der neuesten Zeit

Umfang hat die Masse der Bücher wesentlich gewonnen. Gegen den unbegründe-ten Vorwurf, daß das Beste darunter nur vom Auslande entlehnt sei, suchte Ita-liens Literatur derLöMo sulla swriu ckcllu letwrswra iwliuua nei primi venti-cin^ie ernni ckcl sec. XIX" (Mailand 1831) zu vertheidigen, ein Werk, das indieser löblichen Absicht ebenso befangen sich aussprach, als Ant. Lombardi in derSwrür ckcllu letteraturu ituliunu nel sec. XVIII" (4 Bde., Modena 1829 fg.), undeine gerechte Würdigung des Geleisteten bleibt daher noch immer ein für Italienzu schreibendes Werk, da Eam. Ugoni in seinerSwrin ckellu letteratura iwli-wa"(deutsch, Zürich 1828 fg.) nur Einzelnes hervorhebt und an biographische No-tizen dies anknüpft, und Salsi dem Auslande gehört. Doch mit gegründetemSelbstgefühle konnte in all diesen Werken auf die Pflege hingewiesen werden, dieman dem schönsten Bande zwischen den so vielfach getheiltcn Provinzen, der Allengemeinsamen Sprache zuwandte. Mit Geist und Tiessinn setzte ihre allgemeinemBeziehungen A. Fontana in derdr-rmmuticu peckaxo-stca, elementare italmna"(Brescia 1828) auseinander, und mit Vergnügen bemerkt man in Ambrosoli'siVlanmtle llella ZinAua ital'mnu" Berücksichtigung ahnlicher Forschungen. Aberaufs Neue nehmen die Florentiner in dcnVtti <IeII I. II. Acc. <IeIIa(!rusca" (zwei-ter und dritter Bd., Florenz 1829) und in denvettere cki I'amlllo n Iwlililo"die heutige Schriftsprache als das Eigenthum ihres Stadtweichbildes zur Zeit dergroßen Dichter des Trecento in Anspruch und lebhafter und mitentscheidendemGründen wiesen die Lombarden, die alten Vorkampfer in diesem Streite, einenEingriff zurück, der auf völlig mißverstandenen Voraussetzungen beruht (villlio-wen italmrm", 1830, Jan. und Febr.). Vielleicht verdankt Italien, außereiner Menge geistreicher Erörterungen über den Ursprung seiner Schriftsprache,auch die Wörterbücher, in denen man für zweckmäßige Wiedererweckung Alles auf-hob und bewahrte/ was die eifersüchtig eitle Schulmeistern der Crusca vernachläs-sigt oder entschieden abgewiesen hatte, als die beste Trophäe diesem hartnackigenStreite. Bei den Forschungen in den ältesten Hülfsmitteln und Denkmalernmehrte sich der Vorrath auf überraschende Weise. Dasvi-mnano <!ella linguuitalimm" (Padua 1827, 4.) beabsichtigte man durch dasVocabolsrio univers.italmno" (Neapel 1828,4.) zu überbieten, da außer der Zuziehung aller gedrucktenHülfsmittel auch ein ungedrucktes des Abate Serasi'no Gatti über die Synony-men zugezogen wurde. Fortwahrend blieben diese Synonymen ein Gegenstandlebhafter Forschung. Grassi'sSug^io inwrno ai sinonimi ckellu linziia iwliar.u"erschien zu Mailand 1827 in der zehnten Auflage. Man mag es mit Tommaseo'si^novo tlizüonnrio tli sinonimi ckellu lin^uu ituliurm" (Florenz 1830 31) ver-binden. Für Wörterbücher im Allgemeinen gab Carena in seinenOsscrvuiwinmwrno m vocnbolarj ckelln linAim iwliunu" (Turin 1831), besonders in Be-zug auf Naturwissenschaften, nicht zu übersehende Beitrage; sowie denn auch, beivielen Mängeln, Marchi'sI)!?!ionur!o wcnico-etimoloFico-lilologico" (Mailand1828, 4.) bei den begonnenen ähnlichen Unternehmungen im Auslande nicht unbe-achtet bleiben sollte. Selbst die 1828 zu Padua erschienene Schrift: ,,^"cicone nssw cknll' nnuwmico Rellin! non roAistruw ne' <I>2. ckellu linFua ita-liunu", und Manno's zwei BücherI)e!!n sortnnn ckelln purolu" (Turin 183 l)gäben wol noch eine und die andere Ausbeute. Wenig Zustimmung fand bei denso eifrigen Sprachforschern der Gedanke des Abate Mazzoni Toselli, in de^.Ongmockell-r lin^un iwliunu" (Bologna 1832) ausgesprochen, die italienische Spracheauf die gallisch-boische zurückzuführen, doch war es ein Beitrag mehr, die Eruscazu widerlegen, daß nicht am Arno allein die Anfänge des Idioms zu suchen Wien,dem die drei großen Dichter durch ihren Genius die Ausbildung, den Neichthumund die allgemeine Anerkennung in Europa verschafften. Höchst schätzbar ist dcrEifer, der überall die Spuren der Volkssprache aufsucht, und in eignen Werken

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