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gaben sind von Andern als irrig verworfen worden, und da der größte Theil desalterlichen Guts in Staffordshire auf ihn vererbt war, so hatte er nicht nöthig, zu sei-nem Lebensunterhalt ein Berufsfach zu wählen. So viel ist gewiß, daß der Auf-enthalt m Paris früh auf seine Bildung Einfluß harte, und seines Oheims genaueBekanntschaft mit Franklin, der bis 1785 als Gesandter der Vereinigten Staatendort lebte, scheintauch dazu beigetragen zu haben, dem Jüngling früh eine Rich-tung auf die Politik zu geben, welche durch die ersten Ereignisse der Revolutionund die Aussichten, die sie eröffnete, noch entschiedener hervorgerufen ward, Exwar bei der Einnahme der Bastille, und zeichnete sich bald nachher durch eine Redein dem Club Hnatre-vmgt-neuf aus, die noch vorhanden ist, und gründlich überdie Frage spricht, ob eine weitere Ausgabe von Assignaten angemessen sei. Erempfahl statt der Ausgabe eines entwertheten Papiers den Verkauf der National-güter, um den Staatsbedarf zu decken. Daß er dem Jakobinerclub angehört habe,ist nicht erwiesen, so oft es seine politischen Gegner behauptet haben, um ihn alseinen wüthenden Demokraten zu brandmarken. Seine vertraute Bekanntschastmit der französischen Sprache empfahl ihn dem britischen Gesandten, Lord Gow r(dem jetzigen Marquis von Stafford), mit welchem er 1792 nach England zurück-kehrte. Als einige Zeit nachher der damalige Minister des Innern, Henry Dundas(spater Lord Melville), einen des Französischen kundigen Mann wünschte, um dieUnterstützung der Ausgewanderten in England zu leiten, schlug Lord Gower H.vor, der 1793 unter dem Minister angestellt ward. Entschlossen, sich dem öffent-lichen Leben zu widmen, verkaufte er sein Erbgut, und es öffneten sich ihm bald diegünstigsten Aussichten. Pitt und Dundas wurden auf seine Talente und seineGeschäftsgewandtheit aufmerksam, wahrend er mit Canning, der eben damalsauch die politische Laufbahn betrat, einen festen Freundschaftsbund schloß. Schon1795 wurde H. Unterstaatssecretair im Coloniedepartcment, dem damals Dundasvorstand, und kam, durch Pitt begünstigt, ins Unterhaus. Er behielt seinen Sitzbis zur Auslösung des Parlaments 1802, konnte aber bei der neuen Wahl nichtdurchdringen, und kam erst 1804, als Pitt und seine Freunde noch ein Mal an dieSpitze der Verwaltung gelangten, wieder ins Parlament. S-itdcm war er un-unterbrochen Mitglied des Hauses, zuletzt für die Stadt Liverpool. Nach Pitt'sTode legte er seine Stelle nieder und gehörte wahrend der kurzen Verwaltung unterGrenville und Fox zur Opposition. Er wurde aber 1807 wieder bei der Schatz-kammer angestellt, wahrend Canning Minister der auswärtigen Angelegenheitenwurde. Als dieser 1809 aus dem Ministerium trat, folgte ihm H, und nahmnicht eher wieder ein Amt an, bis Canning 1814 Gesandter in Portugal gewordenwar. H. blieb in seiner untergeordneten Stelle in dem Ministerium, bis er 1823Robinson's Nachfolger als Präsident der Handelskammer ward und bald nachher ^ins Cabinet kam. Nach Canning's Tode ward er unter Goderich's Ministerium ^Staatssecretair für die Colonien, und behielt diese Stelle auch unter Wellington sVerwaltung bis zum Mai 1828.
Werfen wir einen Blick auf diese lange Laufbahn. So lange er in unternVerwaltungsstellen war, trat er nur selten bei Parlamentsverhandlungcn auf, daes die Dienstsi'tte den Unterbeamten nicht gestattet, häufig zu sprechen und chreMeinung über wichtige Fragen abzugeben, und daher geschickte Wortführer derOpposition viele Vortheile vor höher begabten Männern haben, die durch solcheRücksichten gebunden sind. H. lieferte dagegen den Sprechern der Regierung einereiche Masse von Angaben, von deren Genauigkeit die parlamentarische Erörterungder Verwaltungsmaßregeln wesentlich abhing. Während er in diesen Dienstver-hältnissen stand, war er mit den herrschenden Machthaber» nicht immer einig, undobgleich seine Meinung nicht durchdringen konnte, so blieb er doch stets siunen Grundsätzen teeu, indem er die Beschränkung des Verwaltungsaufwan^sempfahl. So oft er im Parlament auftrat, erweckte die Klarheit seiner Entwicke-