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Paris 1831, deutsch von Löwenberg, Berlin 1832). Der Hauptinhalt begehtaus einer, durch neue Mittheilungen von H. und Anmerkungen von Kln cvth Bbereicherten Übersetzung der Abhandlung über die asiatischen Gebirgsketter, aus - .einer reichhaltigen Darstellung der klimatischen Verhaltnisse Asiens, und aus Un-tersuchungen über die empirischen Gesetze der Wärmevertheilung auf der Erde,die ein Bruchstück der zu erwartenden physischen Weltbeschreibung sind. Den Er!trag ihrer gemeinschaftlichen Forschungen werden die Reisenden in einem Werke "zusammenstellen, das aus drei Abtheilungen bestehen soll, wovon die erste das geo-gnostische und physische Gemälde des nordwestlichen Asiens von H., die zweite dieauf chemische Untersuchungen gegründete mineralogische und geognostische Darstel- ^lung von Rose, und die dritte die botanischen und zoologischen Ergebnisse der Reisevon Ehrenberg enthalten wird. — H. war seit seiner Rückkehr aus Frankreich(1826) in der nächsten Umgebung des Königs von Preußen, den er auf verschiede- .nen Reisen begleitete, wie auch seine Reise nach Paris seit 1830 mit vertrautendiplomatischen Aufträgen verbunden gewesen zu sein scheint. Dieses Verhältnisblieb nicht ohne wohlthätig fördernden Einfluß auf die Anstalten für Wissenschaft ^ Nuund Kunst im preußischen Staate.
Hume (Joseph), geboren 1777 zu Aberdeen, widmete sich, nachdem er Mj-Keinige wissenschaftliche Vorbildung erhalten hatte, der Wundarzneikunst, und nachVollendung seiner fünfjährigen Lehrzeit besuchte er die Universität Edinburg. Un- H^ilgefähr 23 Jahre alt, machte er als Unterwundarzt in dem Heere des Generals -MNLake den Krieg gegen die Mahratten mit. Er trieb des Studium der morgen/an- -.M ^dischen Sprachen mit so gutem Erfolge, daß er bald als Dolmetscher bei dem Heere . ^dienen konnte, und bewies dabei viel Eifer und Geschicklichkeit, die ihm die Zufrieden- ^heit seiner Vorgesetzten erwarben und während seines Aufenthalts in Indien mehreeinträgliche Stellen verschafften. Er kehrte 1808 als ein wohlhabender Mann nachEngland zurück. Einige Zeit nachher besuchte er Portugal und Griechenland. Alser 1812 ins Unterhaus gekommen war, machte er verschiedene Anträge zur Ver- ^besserung der Rechtspflege in Indien. Nachdem er mit kurzer Unterbrechung im Un- 7^ ^terhause gesessen hatte, wurde er 1826 von der Grafschaft Aberdeen zum Abgeordm- ,ten erwählt. Bei dem Processi der Königin trat er als einer der eifrigsten Vertheidi-ger der Angeklagten auf, und erwarb sich später großen Ruf durch seine strengen Prü-fungen der Staatsrechnungen und seine unablässigen Bemühungen den Auswand .für die öffentliche Verwaltung zu beschränken. Er zeigte bei den Parlaments»»- -A flHandlungen über diese Angelegenheiten eine so genaue Kenntniß des Finanzsystemsund eine so beharrliche Opposition gegen Vergeudungen, daß der Kanzler der ^Schatzkammer immer auf rüstige Gegenwehr bedacht sein mußte, wiewol H. aufder andern Seite in seinen Ersparungsvorschlägen nicht selten zu kleinlicher Knau- -Vjserei überging. Seine politischen Widersacher benutzten die Streitigkeiten, d:e bei ^ kGelegenheit der ersten griechischen Anleihe entstanden, gehässige Beschuldigungengegen H. zu erheben. Er hatte, um dem Unternehmen Vertrauen zu gewinnen,mit 10,000 Pf. St. Antheil genommen. Als einer der Commissarien, die über ^ R tzidie Verwendung dieses Geldes wachen sollten, erklärte er sich gegen die fernere Ab- > Wsendung neuer Summen von der Anleihe, unter Umständen, die nach seiner Mei- ,nung eine solche Anwendung des Geldes seiner Landsleute bedenklich machten. 'Die griechischen Abgeordneten suchten den Grund dieses Benehmens in H.'s An-theil an der Anleihe. Er verkaufte nun seinen Schuldschein mit ansehnlichem Ver-luste, obgleich die Abgeordneten freiwillig versprachen, H.'s Antheil sollte der grie-chischen Regierung nach dem Nennwerth zur Last geschrieben werden. Als später die ^ ^griechischen Papiere bedeutend stiegen, boren die Abgeordneten den Ersatz jenes Ver-lustes an. Konnte H. dieses Erbieten annehmen, ohne sich einem Vorwurf au--- ^zusetzen, so machte es doch einen sehr ungünstigen Eindruck, daß er auch die Zin-