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Barken von der Fregatte, sich noch vor Einbruch der Nacht jener zwei Briggs,, welche mit Lebensmitteln beladen waren, zu bemächtigen, und mit TagesanbruchMl wurden die Truppen ans Land gesetzt, welche dann während des ganzen Tages einlebhaftes Feuer gegen die Verschanzungen der Türken unterhielten, indem dieSchisse das Bombardement gegen die Magazine fortsetzten. Schon gegen^ Abend erfuhr man durch Uberläufer, daß zwar der größte Theil der vorhande-'ttM Vorräthe vernichtet, der Feind jedoch noch 600 Mann stark sei, die nichten y - nur durch ihre Stellung im Vortheil waren, sondern auch noch an demselben' Abend durch 150 Mann verstärkt wurden. Unter diesen Umständen hielt esH. für zweckwidrig, gegen die Ubermacht nutzlos Zeit und Munition längerzu verschwenden, zumal da der Hauptzweck der Expedition, die Zerstörung derMagazine, erreicht war, und man überdies noch jene zwei Briggs als gute Prisehinwegführen konnte. Zur Nachtzeit zog er daher seine Truppen, welche nur we-nig gelitten hatten, auf die Schiffe zurück, ließ bloß die Fregatte Hellas zur Blo-Negroponte in jenen Gewässern und lief bereits am 18. März mit denÄw?' Fahrzeugen wieder in den Phalerus ein. Hier hatte er kurz darauf eine
Zusammenkunft mit Lord Cochrane, deren Hauptzweck gegenseitige Mittheilungder über die griechischen Angelegenheiten gewonnenen Ansichten und namentlichder für den Entsatz des Akropolis entworfenen Plane war. Auch wurde er um dieseZeit in die Nationalversammlung zu Damala eingeführt, welche ihm vorzüglichfür die Theilnahme, die sein Monarch und sein Vaterland dem Schicksale derGriechen beweise, den lebhaftesten Dank zu erkennen gab; und später, im Mai,ward diese Dankbarkeit noch dadurch auf eine würdige Weise an den Tag gelegt, daßdieselbe Versammlung ihm zugleich mit vr. Bailly, Eynard und Fabvicr einenNaturalisationsbrief ertheilte. Die Operationen gegen das Belagerungscorps derAkropolis im April und Mai half H. beim Armeecorps des Obersten Gordon leiten,und setzte sich dabei der größten Gefahren aus; dagegen ward ein zweiter von ihmbeabsichtigter Seezug nach Orogos, der nach einem umfassendem Plane ausge-führt werden sollte und vielleicht Athen gerettet hätte, durch die Unlenksamkeit derHellenen vereitelt. Der Fall der Akropolis im Mai, welcher alle Verhaltnisse an-ders gestaltete, als man erwartet hatte, gab auch der Wirksamkeit H.'s eine neueRichtung. Seine Begleiter, welche nach den Vorfällen bei Athen, wobei sie ihreTruppen fast gänzlich verloren hatten, nicht sogleich wieder eine zweckmäßige Thä-tigkeit finden konnten und überhaupt sich in ihren Erwartungen getäuscht sehenmochten, kehrten mit Ausnahme des Oberlieutenants Schnitzlein bereits im Jun.nach derHeimath zurück; er selbst benutzte die kurze Muße, welche ihm die durch denVerlust des Heeres verminderten Geschäfte der Verpflegungscemmifsion gewähr-ten, zu einem Ausfluge nach Milos, um dort in den Besitzungen des Königs vonBaiern Nachgrabungen nach Alterthümern zu veranstalten, von deren Resultatenjedoch nichts bekannt geworden ist. Die Händel, welche um diese Zeit zwischenGcivas und den Rumeliotenhäuptlingen der neuen Brüderschaft
an deren Spitze Kolettis, Photomaras und Alexander Metaxasstanden, wegen des Besitzes des Palamidcs und der Albanitika, der obern und un-tern Citadelle von Nauplia, ausgebrochen waren und eine ernstere Gestalt be-kommen hatten, riefen auch Oberstlieutenant H. bereits im Jul. nach dieser StadtZurück. General Ehurch, welcher im Verein mit Oberst Fabvier den Aufruhr zustillen suchte, trug ihm hier das Commando der Stadt an; da er es aber nur unterM! > der Bedingung annehmen wollte, daß sie den regulairen Truppen eingeräumtftil! - würde, die Pallikaren dagegen sich hierzu nicht verstehen mochten, so zerschlugensi. sich die deshalb gepflogenen Unterhandlungen, worauf sich H. nach Poros begab,um theils die Arbeiten der Verpflegungscommission wieder zu leiten, theils durchdie Anlage eines Forts diese Insel zu einem sichern Wassenplatze für die Zukunft