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Zweiter Band (1833) F bis L
Entstehung
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Hausmann

Haxo

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scharfer Untersuchung habe fehlen lassen, da durch diese Vernachlässigung mancheder feinsten Fäden der geheimnißvollen Geschichte verloren gegangen sein mögendie sich später nicht wiederanknüpfen ließen. Hätte man zu jener Zeit genau be5obachtet und die Ergebnisse bekannt gemacht, so würde es wahrscheinlich nicht An-laß zu Verdächtigungen gegeben haben, die auf der andern Seite warme Verthei-digungen hervorriefen, wodurch unbefangene Erforschung ebenso sehr verhindertwurde. Die Versehen bei der ersten Untersuchung haben vielleicht auch aus die spä-tem Nachforschungen insofern nachtheilig gewirkt, als die Besorgmß, amtlichePersonen zu compromittiren, Einfluß hatte. Über einige bei der Untersuchungwichtige Momente spricht Schmidt von Lübeck in der kleinen Schrift: „Über Kas-par Hauser" (Altona 1831). Daumer's „Mittheilungen über Kaspar Hauser"(2 Hefte, Nürnberg 1832) sind für die Erklärung mancher psychischen und phy-sischen Eigenheiten schätzbar. Graf Stanhope hat H. nach Ansbach geschickt, umihn weiter unterrichten und dann nach England bringen zu lassen. Dem Präsi-denten von Feuerbach übergab er eine bedeutende Summe zur Förderung der Un-tersuchung und zur Verfolgung jeder Spur. D. Red.)

Hausmann (Johann Friedrich Ludwig), Hofrath und Professor derTechnologie und der Bergwerkswissenschaften zu Göttingen, wurde am 22. Febr.1782 zu Hanover geboren, und nachdem er sich auf dem dortigen Gymnasium,auf dem (5oIIegsium (^arolinuin zu Braunschweig und auf der Universität zu Göt-tingen vorbereitet hatte, trat er als Auditor bei dem Bergamte zu Klausthal inden Staatsdienst. Er wurde darauf als Kammersecretair bei dem Berg - und Hüt-tendepartement der Kammer zu Braunschweig angestellt und befand sich aus einerderg - und hüttenmännischen Reise durch Skandinavien, als die Folgen derSchlacht bei Jena auch das Herzogthum Braunschweig in die Gewalt des Siegersbrachte. Nach der Gründung des Königreichs Westfalen erhielt der ausgezeichnetejunge Mann den wichtigen Posten eines Generalinfpectors der Berg-, Hütten-und Salzwerke im Finanzministerium zu Kassel, allein er zog es vor, ganz dmWissenschaften zu leben und übernahm nach Beckmann's Tode dessen Lehramt,welches er besonders dadurch erweiterte, daß er nicht bloß über Technologie undAgronomie, sondern auch regelmäßig Vorlesungen über Mineralogie, Geognosie,Kristallographie, Bergwerkskunde im Allgemeinen und Eisenhüttenkunde hielt.Seine schriftstellerische Thätigkeit war besonders früher bedeutend und seine wich-tigsten Schriften sind folgende: „Krystallographische Beiträge" (Braunschweig1603); „ Entwurf zu einer Einleitung in die Oryktognosie" (Helmstedt 1505);„Entwurf eines Systems der unorganisirten Naturkörper" (Kassel 1809);„Handbuch der Mineralogie" (3 Bde., Göttingen 1813); „Norddeutsche Bei-träge zur Berg - und Hüttenkunde" (4 Stück, Braunschweig 1806 — 10);„Reise durch Skandinavien" (5 Bde., Göttingen 1811 —18); „Untersuchun-gen über die Formen der leblosen Natur" (Göttingen 1821); „Umrisse nach dcrNatur" (Göttingen 1831), Ergebnisse seiner Reisen durch die Alpen, Italien,Spanien, England und Frankreich; „Über den gegenwärtigen Zustand und dieWichtigkeit des hanöverschen Harzes " (Göttingen 1832). Au den Commenta«lionen der Societät der Wissenschaften zu Göttingen lieferte er eine Reihe wichtigerAbhandlungen, von welchen mehre auch besonders abgedruckt sind, z. B. ,,U«

urte kerri conliciontii veteruin" (1820); „De .4penninorum constitutionegeognostica" (1823); „De coniectione vasorum aotiyuorum conlectiliuw,tjuae vuijzo etruscu uppelluotur " (1824); „De Dispuniae constitutione geog-«osticn" (1830). ^ (W

Haxo (Francis Nicolas Benoit, Baron), geboren am 24. Iun. 1 "7 ,der Sohn des während der Revolution in der Vendee, im Kampfe gegengefallenen Divisionsgenerals Haxo, trat früh in Kriegsdienste und zeichnete st ,

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