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Zweiter Band (1833) F bis L
Entstehung
Seite
270
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270 Griechenland

Obgleich die Opposition schon längst die Presse als eins der zweckmäßigsteund erfolgreichsten Mittel zur Verbreitung ihrer Ansichten erkannt haben mochteso hatte doch die angstliche Sorgfalt, womit die Regierung über dem einmal usur-pirten Privilegium ausschließender Benutzung derselben wachte, jeden Wunschundjede Hoffnung in dieser Beziehung bis sitzt ganzlich vereitelt. Neben der alternDruckerei auf Ägina, welche im Laufe des verflossenen Jahres bedeutende Erwei-terungen erhalten hatte, war zwar vor kurzer Zeit eine zweite zu Nauplia errichtetworden; allein jedem Privatunternehmen mußten beide schon deshalb verschlossenbleiben, weil sie angeblich nicht einmal hinreichten, die Bedürfnisse der Regierung,welche sich auf zwei officielle Zeitungen, die laufenden Verordnungen und die fürden öffentlichen Unterricht ausgearbeiteten Schulbücher erstreckten, nach Wunsch zubefriedigen. Das einzige Organ der Opposition war daher bis jetzt der „Oourner«je Lmz-rne" gewesen, dessen Einfluß jedoch bei der Entfernung der Örter und derVerschiedenheit der Sprachen immer sehr beschrankt bleiben mußte. Diesem Man-gel abzuhelfen, faßte zu Ende des Jahres 1830 einer der aufgeklärtesten und kennt-nißreichsten Hellenen, A. Polyzo'ides, den Entschluß aus eignen Mitteln im Sitzeder Regierung selbst ein Zeitblatt herauszugeben, welches, einem am 19. Der.ausgegebenen Profpect zufolge, mit dem allgemeinen Zwecke der Belehrung zu-gleich die politische Tendenz einer gemäßigten aber strengen Rüge verwerflicherRegierungshandlungen verbinden sollte. Eine zahlreiche Subscription in allenClassen der Gesellschaft versprach dem Unternehmen den besten Fortgang, undschon sah man der ersten Nummer, welche am 1. Jan. 1831 zu Naupliaerscheinen sollte, mit der gespanntesten Erwartung entgegen, als die Regierung,wie es scheint, durch einige ihr nachtheilige Äußerungen, welche sich dannbefinden mochten, aufgebracht, die Schwache beging, alle Exemplare noch vorVollendung des Druckes mit Beschlag zu belegen. Dieser voreilige Schrittmußte aber um so mehr Aufsehen erngen, da nicht lange vorher ein von demPräsidenten in Vorschlag gebrachtes Gesetz gegen die Preßfreiheit, welche fac-tisch noch nicht einmal existirte, vom Senate nicht angenommen worden war.Die Folgen, welche man mit etwas mehr Klugheit auf Seiten der Regierungleicht hätte voraussehen können, waren bei der damaligen Stimmung der Ge-müther nur natürlich und vereitelten die Zwecke der Regierung auf das empfind-lichste. Polyzoides verließ ohne Zögerung Napoli di Romania, begab sich nachHydra, damals bereits der Sammelplatz aller Misvergnügten, und begann, durchdie zuvorkommendste Aufnahme und die kraftigste Unterstützung von Seiten derHydrioten ermuthigt, sein Journal von Neuem mit einem zweiten Prospect, dessenSinn und Sprache nur zu deutlich verrieth, in welches Verhältniß fortan diesesOppositionsblatt zur Regierung treten werde. Schon am 10. Jan. mahnte hieraufPolyzo'ides in einer feierlichen Protestation gegen ein Attentat, welches das durchalle Nationalversammlungen sanctionirte Grundgesetz der Preßfreiheit auf dasgröblichste verletzt habe, den Senat, den Staatskanzler N. Spiliades undden interimistischen Minister der Justiz Viaro Kapodistrias, an ihre Ver-pflichtungen gegen die Nation, welche ihnen den Schutz ihrer heiligsten Rechte

pfen. In einigen Blättern des „0ourrier «lo 8m^rne" befinden sich in dieser Be-ziehung neben den bekannten Übertreibungen die treffendsten Urthnle. Wollten nurhier kurz unsere Meinung sagen, so glauben wir es am füglichsten mit folgen-den Worten Dutröne's thun zu können (a. a. O- S, 28): ,K .6sumer ma lettre eaLette tormnle ll'socusation et ll'nnimositä: ,,1<e ?resillent s voulu le «leg o!atble'6tat ou en sont le» cdvse«", ce serait t'-nre un contre-sens. ^on! .

sonne ne veut son propre innlbeur. Otunjue jvur cepenclant nous vovons gu ^insrcbe, ou psroe «zu'on ne ssit point l'äviter, vu psrce qu'on >

eonlluire, ce gui est tont un. lVlsis cpianä vn v est plonZs, l'v» est tou^ tk plsün6re,"