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Zweiter Band (1833) F bis L
Entstehung
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Fabvicr 3

und die Ultraroyalisten in der Deputirtenkammer das Betragen Marmont's und F/San; dies veranlaßte Letztem, eine Schrift:I^on en 1817" (Paris 1818), heraus-zugeben, worin er das unsinnige Verfahren der dortigen Obrigkeit freimüthig ausdeck-te. General Canuel, welcher die Unruhen großentheils verursacht hatte, verklagte F.vorGericht. In erster Instanz wurden beide Parteien abgewiesen; nach dervom Ge-neral Canuel eingelegten Appellation aber wurde F., wie auch derPolizeicommissaicSaineville, der Verleumdung schuldig erkannt. Dies hatte zur Folge, daß F. alsStabsoffizier außer Thätigkeit gesetzt wurde. Ein so rüstiger Mann konnte aber nichtlange ruhig bleiben. Er legte sich auf Handelsfpeculationen und nahm an Allem,was in seinem Vaterlande zur Aufrechthaltung der verfassungsmäßigen Freiheitdienen sollte, lebhaften Antheil wurde aber deshalb der Polizei verdachtig. Beieinem Aufruhr zu Paris im August 1820 ward er ergrissen und sollte sogar unterder Anklage des Hochverraths mit andern Offizieren vor das Gericht der Pairs-kammer gestellt werden; man setzte ihn aber bald wieder in Freiheit und begnügtesich, ihn zum Zeugen bei dem darauffolgenden Criminalprocesse aufzurufen. VorGericht berief er sich auf einen Beamten, den er nicht nennen wollte. Der damaligeGeneralprocurator Peyronnet wollte ihn zwingen, diesen Beamten zu nennen; F.lehnte es aber mit vieler Würde ab und ließ sich lieber, seiner Weigerung halber, ineine Geldbuße von 100 Francs verurtheilen. Zwei Jahre darauf wurde er wiederverhaftet; er sollte diesmal den Versuch gemacht haben, vier junge Unteroffiziere,die hernach wegen Verschwörung hingerichtet wurden, aus dem Gefängnisse zu be-freien; aber auch diesmal mußte man ihn bald wieder in Freiheit fetzen. Es ver-droß ihn, von der bourbonischen Polizei beständig beobachtet zu werden, er begabsich daher nach England, unternahm auch eine Reife nach Spanien und Portu-gal und schiffte sich dann 1823 nach Griechenland ein, um mit den Hellenen fürihre Unabhängigkeit zu kämpfen. Er half ihnen Navarino befestigen und begab sichdarauf wiederum nach England, wahrscheinlich um Geldanleihen für die Griecheneinzuleiten. Über Deutschland und Italien kehrte er nach Griechenland zurück, wohiner mehre französische Offiziere mitbrachte. Ihm wurde der Oberbefehl über dieLinientruppen aufgetragen, die sich freilich kaum auf2000Mann beliefen. Schonim October 1825 begab er sich mit diesem kleinen Heere nach Athen, wo der Häupt-ling Gouras mit seinem Streifcorps lag, und widmete hier mehre Monate aus-schließend der Vermehrung und zweckmäßigen Organisation des neugebildetenregulairen Truppencorps. In den ersten Monaten 1826 machte er den Anschlag,sich der Insel Negroponte zu bemächtigen, von wo aus die Türken die Athener oftbeunruhigten. Die Landung wurde ohne Unfall ausgeführt; aber bald hatte F.soviel Ungemach von Seiten eifersüchtiger und treuloser Griechen auszustehen, daßer es für zweckmäßig hielt, die Insel wieder zu verlassen. Er wollte den Ober-befehl niederlegen; auf dringende Bitten der Regierung und der Deputirtenver-sammlung zu Epidaurus willigte er jedoch ein, die Truppen noch einige Zeit zu befeh-ligen, und erschien im April wieder zu Athen. Hier kam er aber bald mit dem wildenHäuptling Gouras in Misverhältnisse und zog sich daher mit seinem kleinenHeere auf die Halbinsel Methana zurück, wohin ihm auch manche Familien ausAthen folgten. Er befestigte sich hier und wollte sogar den Grund zu einer neuenStadt legen, die den sonderbaren Namen Taktikopolis führen sollte. Diesen Vorsatzmußte er jedoch aus Mangel an Unterstützung von Seiten der Regierung aufgeben.Unterdessen waren die Türken bis Athen vorgedrungen und hatten Gouras ge-zwungen, sich in die Akropolis einzuschließen. Die Regierung trug F. auf, sich nachEleusts zu begeben und mit dem General Karaiskakis einen Angriff auf die Feindezu wagen. Es fehlte ihm an Lebensmitteln; allein zum Glück langte gerade zu derZeit ein von den pariser Philhellenen zugesandtes Schiff mit Proviant im Hafenan. Im August 1826 begab sich F. mit feinem kleinen Heere nach Eleusis und

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