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nie gedruckt wurden. Nach der zweiten Restauration, wollte ein Theil derWähler des Departements Ardeche F. zum Abgeordneten ernennen, doch kam esnicht zur Wahl, da die Mehrzahl für Boissy d'Anglas stimmte. Unglückliche Fa-milienverhältnisse banden F. einige Jahre an seine Heimath und gestatteten ihmerst 1821 wieder nach Paris zurückzukehren. Hier hielt er im darauf folgen-den Jahre im Athenäum eine Vorlesung über die Principien der bürgerlichenGesellschaft, die aber nicht im Druck erschien. Von den gedruckten Werken F.'ssind außer seinen verschiedenen Lobreden noch seine „Opu-eules en vers et enj,rose" (1806), und der „Oiscours en vers sur les vo)^es" (1807) zu nennen.Auch redigirte er die „vibliotböyue ü-uu^ise". Er starb kurz nach der Juliusrevo-lution. (15)
Fabvier (Charles Nicolas), französischer General, geboren 1783 zuPont-s-Mousson in Lothringen, bereitete sich in der pariser polytechnischenSchule zum Kriegsdienste vor und trat '1804 in das erste Artillerieregiment.Er wurde in dem Feldzuge gegen Ostreich bei Dürrenstein verwundet. Als erwiederhergestellt war, wurde ihm eine Sendung nach Italien anvertraut und1807, als Napoleon dem türkischen Kaiser Selim einige geschickte Offizierezusandte, um seine Hauptstadt gegen einen Angriff der englischen Flotte in gu-ten Verteidigungszustand zu setzen, wurde F., sowie auch der nachmals als De-putirter berühmt gewordene Foy, mit ausgewählt. Noch in demselben Jahre beglei-tete er von Konstantinopel ;aus den General Gardanne als Gesandten nach Per-sien; auch diesmal sollte er neben andern französischen Offizieren, die sich im Ge-folge des Gesandten befanden, im Oriente seine militairischen Kenntnisse erproben,und zwar nun gegen Rußland. Als die Gesandtschaft zu Teheran angekommen war,trug ihm der Gesandte mit Zustimmung des persischen Hofes auf, sich nachJspahan zu begeben, dort ein Arsenal anzulegen und Kriegsmaterial verfertigen zulassen. F. entledigte sich dieses Auftrags ungeachtet der vielen Schwierigkeiten,die einem Fremdlinge mitten in Persien ausstoßen mußten. Unter seiner Aufsichtwurden 30 Kanonen zu Jspahan gegossen. Dafür beschenkte ihn der Schah mitdem Ordenszeichen der Sonne. Er kehrte 1809 durch Rußland wieder nach Europazurück, und als nun der Krieg gegen Ostreich ausbrach, nahm er Dienste alsFreiwilliger in dem von Poniatowski befehligten polnischen Heere. Nach dem Ein-züge Napoleons in Wien, begab er sich zu ihm und trat als Hauptmann in die kai-serliche Garde. Bald darauf begleitete er als Adjutant den Herzog von Ragufanach Spanien. Als dieser die Schlacht bei Salamanca mit Mühe ausge-suchten hatte, sandte er F. zum Kaiser Napoleon nach Rußland, wahrscheinlich umHülfstruppen zu verlangen. F. reiste Tag und Nacht, ohne sich auszuhalten, langteam Tage vor der Schlacht an der Moskwa an, nahm am folgenden Tage ein Sol-datengewehr und griff mit den ersten Reihen eine große Redoute an. Hier ward erschwer verwundet, und der Kaiser ernannte ihn zur Belohnung seiner Tapferkeitzum Escadronches. Im folgenden Jahre zeichnete er sich in dem Feldzuge inSachsen aus, ward Offizier der Ehrenlegion, zum Obersten im Generalstabe undzum Reichsbaron ernannt. Er blieb bis zur Abdankung Napoleons im General-ftabe; ihm und dem Obersten Denis wurde von den Marschallen Mortier undMarmont die Unterzeichnung der Capitulation der Stadt Paris mit den verbünde-ten Mächten aufgetragen. Als Napoleon von der Insel Elba zurückgekommenwar und sich zu einem neuen Feldzuge gegen die verbündeten Mächte rüstete, tratF. in ein Streifcorps, das sich in Lothringen dem Vordringen der Feinde wider-setzen sollte. Nach dem Siege der Verbündeten kam F. einige Jahre außer Tä-tigkeit. Als aber 1817 Marschall Marmont nach Lyon gesandt wurde, um diedurch die Ultraroyalisten erregten Unruhen beizulegen, nahm ihn dieser zum Cheffeines Generalstabes. Nach der Wiederherstellung der Ruhe fochten die Ultrablätter