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Das Toposcop auf dem St. Stephansthurme in Wien : ein Instrument, durch das die Thurmwärter in den Stand gesetzt werden, den Ort einer Feuersbrunst stets, bey Tag wie bey Nacht, mit gleicher Sicherheit anzusagen
Entstehung
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die Nachfrage nach selchen kleinen Instrumenten, ohne dieKosten deS Verlages oder den Kaufpreis bedeutend zu sie,gern. Ein solches Jnstrnmentche» mußte, BegnemlichkeiiShalber, zerlegbar sepn, und durfte, um von Jedermannmit Leichtigkeit angeschafft zu werden, den Preis von etwa6 ff. C. M. nicht überschreiten.

Vielleicht, daß sich einmal Jemand findet, der denVerlag der Sache übernehmen will, und der sich dann na-türlich durch ein Privilegium den Vortheil der weiteren Be-nutzung desselben Instrumentes für verschiedene Aussichts-punkte im In- und Auslände sichern mußte; vielleicht auch,daß ein oder der andere in der Nähe der AuSsichlSpunkteAnsässige sich entschließt, sich ein solches Instrument anzu-schaffen, und dasselbe sammc dem Register nur gegen einegewisse Ta.re den Fremden auf ihre Ausflüge mitzugeben.Bepde konnten, glaube ich, dabei) nur ihre Rechnungmachen.

Die Untersatz-Dreyecke mit ihren Zapfe» müßten indiesen rauhen, und wenig besuchten Gegenden gegen dieUnbilden deS Wetters und MnthwillenS etwa mit einem fe-sten kupfernen oder eisernen, zu versperrenden Deckel ge-schützt seyn, zu dem der Schlüssel sammt dem Toposeop ver-abreicht werden könnte.

Eine Idee endlich, zu deren Anregung, wen» auchnicht unmittelbare» Ausführung das Toposeop Gelegenheitgibt, sind panoraniische Zeichnungen von Städtenund ihren Umgegenden, wie man dieselben von dem Aufstel-lungS-Punkte deS Instrumentes anS sieht. Gewiß wäreeS z. B. manchen Einheimischen und Fremden ein liebeSAndenken, wenn er in vier Blättern, welche die einzelnenAussichten anS den vier Fenstern von St. Stephan vorstellen,ganz Wien und daö nächste Land in mehr oder weniger gutenAnsichten aller wichtigsten Gebäude u. dgl. vor sich sähe.