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Das Toposcop auf dem St. Stephansthurme in Wien : ein Instrument, durch das die Thurmwärter in den Stand gesetzt werden, den Ort einer Feuersbrunst stets, bey Tag wie bey Nacht, mit gleicher Sicherheit anzusagen
Entstehung
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Regnlirung der Sturmzeichenmittelst des Tvposcopes.

Daö Anschlagen mit der Sturmglocke, das in Wien bis-her bei) allen Feuern inSradt u n d V o r st ä d t e n , übri-gens ohne alle weitere Regel, Statt fand, ist sonder Zweifelzu einer allgemein vernehmbaren, wenigstens beyläufigenAnzeige des Ortes der FcuerSbrnnst sehr vortheilhaft zubenutzen. Wird z. B. festgesetzt, daß man ein Thor derStadt durch einen, ein anderes durch zwey Schläge be-zeichnet n.s.w., so durften nur die Schläge gezählt werden,um sogleich zu erfahren, in welches ThoreS Richtung dieFeneröbrnnst Statt finde. In der That bestehen ähnlicheEinrichtungen bereits seit Jahren in Brunn, Grätz, Pragu. a. O.

Die Sache ist auch so einfach und gemeinnützig, daßnicht zu begreifen wäre, warum fie nicht schon längst inWien eingeführt sey, wenn nicht gerade in großen Städteneine zweckmäßige Eintheiluug für jene Zeichen an und fürsich so schwierig wäre. In obigen Städten geschieht diese Ein-theiluug nach den Vierteln und Vorstädten, was hier, bei)einem kaum übersehbaren Gewirre von Häusern, platter-dings unmöglich ist. Die oben erwähnte Art der Einthei-luug nach Stadt-Thoren wäre allerdings schon viel besserausführbar, indeß blieben noch immer zwey Quellen vonZweifeln offen, so lange daS bloße Augenmaß zuentscheiden hat; von Seite der Thurmwärter nämlich inFällen, wo ein brennender Ort nahe in der Mitte zwischenden Richtungen zweyer Stadt-Thore liegt, der Zweifel