Unmittelbar ist nun sreylich daS Toposcop hierzu eigentlichnicht brauchbar, da das I,etz, welches man mittelst dessel-ben entwerfen kann, eigentlich für eine horizontale, karten-ähnliche Protection, und nicht zu einem wahren Bilde ge-hört, auf daS immer vertical projicirt wird. Zu diesemZwecke einer panoramischen, senkrecht, also in dcrThatbild-arrig projicirten Zeichnung läßt sich daö Toposcop nur mit-telbar, und etwa mit Hülfe einer Stellage benütze», die dasBlatt, auf daö man zeichnen will, in senkrechter Lage ineine bestimmte, übrigens beliebige Entfernung vom Objek-tive deS ToposcopeS bringt, und wo dann mit einem zu ver-längernden am Fernrohre festen Stifte auf dem Blatte diePunkte angezeigt werden konnten, in die man die einzelnenGegenstände einzutragen hätte. ES diente also daS Topo-scop in diesem Falle zum Anhaltspunkte für eine richtigePerspective.
Hr. Kunsthändler H. F. M ü ller am Kohlmarkte beab-sichtigt, eine solche panoramische Zeichnung vouWie» undsei-neu Umgebungen, vom St. Stcphausthurmc aus, herauszu-geben, und wir wünschen nur bald den Verlag angekündigtzu sehen, da wir auS einer so wohl bekannten Officin nurTreffliches erwarten können.