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Das Toposcop auf dem St. Stephansthurme in Wien : ein Instrument, durch das die Thurmwärter in den Stand gesetzt werden, den Ort einer Feuersbrunst stets, bey Tag wie bey Nacht, mit gleicher Sicherheit anzusagen
Entstehung
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III.

Verfertigung der Register

Nachdem wir im Vorhergehenden daö Toposcop allenseinen wesentlichen Nestandtheilen nach kennen gelernt haben,wollen wir nun zusehen, auf welche Art man die Register,von denen wir oben S. 7 sprachen, am kürzesten und zweck-gemäßesteu zugleich entwerfen kann.

Die beyden Hauptrücksichten, die dabey zu nehmen,sind erstens eine solche Einrichtung der Register, daß manjedes beliebige Paar von Zahlen an der horizontalen undverticalen Theilung, die von den Zeigern getroffen werdenkönnen, schnell findet, und zweytens, daß die Registermöglichst vollständig sepen, damit nicht leicht ein Zweifelüber den Ort einer Feuersbruust entstehen könne.

Diese Rücksichten wären am sichersten, wenn gleichnicht am einfachsten, damit zu erreichen, daß man nach denZahlen der einen Theilung die Seiten der Register ordnete,sie also gleichsam zur Paginirung beuützte, während sämmt-liche Zahlen der anderen Theilung auf jeder solchenSeite in numerischer Ordnung, etwa senkrecht herablaufendbemerkt, und zu jeder solchen letzten Zahl der Ort geschrie-ben würde, auf welchen daö Fernrohr zeigt, wenn dieZeiger auf der einen Theilung die Zahl der Paginirung,und auf der anderen die Zahl in der senkrechten Co-lumne trifft.

Da auf diese Art die sänimtlichen Zahlen bepder Tei-lungen in die Register eingetragen würden, so könnte durch-aus kein Fall vorkommen, wo mau die abgelesenen Zahlenim Register nicht fände, also auch nie ein Zweifel über die