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Das Toposcop auf dem St. Stephansthurme in Wien : ein Instrument, durch das die Thurmwärter in den Stand gesetzt werden, den Ort einer Feuersbrunst stets, bey Tag wie bey Nacht, mit gleicher Sicherheit anzusagen
Entstehung
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Vitt.

Nutzen eines TopvfcvpeS.

Ohne hiec erst von dem große» Vorrheile zu sprechen,de» das Toposeop vor alleni durch die BestimmtheitdcrF e » e r - A »zeige», die es möglich macht, gewährt,»»d der Jedermann auf den erste» Blick ausfällt, will ichvielmehr einiger, wenn gleich minder wichtigen, doch darin»nicht ganz zu übersehenden Vorzüge des Instrumentes undErweiterungen seines Gebrauches gedenken, die erst beynäherer Beleuchtung der Sache hervortreten.

DaS Toposcop findet seine Anwendung, besonders ingroßen Städten , nicht bloß des Nachts, sondern auch bei)Tage, wo mangelhaste Ortskenntnis), Entfernung desbrenuenden OrteS, ein zufälliges Gewirre von Gegenstän-den ii. f. w. oft der Orienliriing fast eben so hinderlich sei)»können, als das Dunkel der Nacht.

Durch die Aufzeichnung der sänimtlichen Feuer in daöTagebuch werde», vorzüglich wenn man damit, wie obenvorgeschlagen wurde, eine Angabe der Dauer verbindet,sehr interessante statistische Uebersi ch t e n über die An-zahl, den Ort, die Jahreszeit u. f. w. der FeuerSbrünstemöglich.

Durch die Regulirung der Sturmzeichen und die An-bringniig einer bleyernen Röhre von den Thürmern zum Meh-ner herab, die durch daö Toposeop veranlaßt werden, sind,der oben berührte» wesentlichen Vorrheile dieser Einrich-tungen nicht zu gedenken, die beschwerlichen Handhabun-gen von Feuerfahne, Laterne und Sprachrohr beseitiget,und die ganze Sache schon von der Seite her den Thür-mern wohl nur willkommen; bedenke» sie dazu, wie viele