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Das Toposcop auf dem St. Stephansthurme in Wien : ein Instrument, durch das die Thurmwärter in den Stand gesetzt werden, den Ort einer Feuersbrunst stets, bey Tag wie bey Nacht, mit gleicher Sicherheit anzusagen
Entstehung
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II.

Nähere Beschreibung der einzel-nen Theile des Toposcopes.

DaS Fernrohr.

DaS Fernrohr hat ein vortreffliches Plößl'schcö Ob-jectiv von >4 Linien Oeffnung, und einer Brennweite von>6 Zoll. Die Vergrößerung beträgt g'/z Mal, daö Seh-feld faßt 6 Grade, ein in jeder Hinsicht hinreichendes undzweckmäßiges Verhältniß. DaS Ocnlar enthält nach Artder astronomischen Instrumente ein anö starken metallenenFäden bestehendes Kreuz, daS bey der bedeutenden GrößedeS Sehfeldes unumgänglich nothwendig ist, um stets einengewissen Punkt dieses Feldes, also z.B. hier den Durch-schnitt der Fäden auf den zu betrachtenden Gegenstand rich-ten zu können. Das Ocular ist nur innerhalb deS nöthigenSpielraumes für verschiedene Augen und Entfernungen ver-schiebbar, aber nur mit großen Schwierigkeiten ganz auSder Röhre des Fernrohrs zu ziehen, um durch Neugierde,linnöthiges Reinigen u. dgl. mögliche Störungen zu beseiti-gen. Den Vortheil, den ein großes Sehfeld für das schnelleAuffinden eineö Gegenstandes, und eine verhältnißmäßigstarke Vergrößerung für die deutliche Wahrnehmung gewäh-ren, so wie die Unentbehrlichkeit deö KreuzfadenS werdenin den meisten Fällen de» sogenannten astronomischen Oku-laren*) bei) solchen Toposcop-Fernröhren den Vorzug ver-

") Nämlich den aus zwei) convexen Luisen zusammengesetzten Oku-laren, die bey den, zur Betrachtung von Himmelskörpern be-stimmten Fernröhren gewöhnlich angewendet werden, da die