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Das Toposcop auf dem St. Stephansthurme in Wien : ein Instrument, durch das die Thurmwärter in den Stand gesetzt werden, den Ort einer Feuersbrunst stets, bey Tag wie bey Nacht, mit gleicher Sicherheit anzusagen
Entstehung
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Die Führer, die man gewöhnlich mit sich nimmt, sindzwar in der Regel mit ihrer Heimath auf das beste bekannt,und kennen auf dem bestiegenen Berge vielleicht jeden klei-nen Pfad, aber schon über den Umkreis von etwa vierStunden hinaus ist ihnen alles fremd, und sie können selbstüber die hervorragendsten Punkte der Fernsicht nur seltennähere Auskunft crtheilen. Würde nun auf solchen Orteneine Einrichtung getroffen, um ein kleines Toposcop aufzu-stellen, und ein Register von einigen wenigen Blättern,oder auch nur auf einem Blatte mit doppeltem Eingangedazu gegeben, so wäre der Fremde im Stande, sich dienöchige Erkundigung gleich selbst zu verschaffen. Zur Aus-stellung deö Toposcopes müßte entweder ein festgebauter, ambesten steinerner Tisch erst angebracht, oder z. B. ein bereitsauf dem Aussichtspunkte bestehendes Monument, eine Ca-tastral-Pyramide oder dergleichen benützt werden, um indiese Grundlage daS eiserne Untersatz - Dreycck mit seineuZapfen anzubringen. DaS Toposcop selbst müßte natürlich,um leicht mitgenommen werden zu können, in einem beyweitem kleineren Maßstabe als hier angefertigt, und etwa,der Leichtigkeit wegen, von festem Holze seyn. Die Stelledes Fernrohres würde eine bloße Röhre ohne Gläser ver-treten können.

Ein einziges solches Jnstrumentchen könnte, sobald fürgleichförmige Untersatz-Drepecke ans den verschiedenen Aus-sichtspunkten gesorgt würde, überall angewendet, und z. B.ganz eben so gut am Kahleubcrge bey Wien, als auf demSchneeberge an der Gränze Steyermarkö, oder auf demberühmten Rigi in der Schweiz gebraucht werden, sobaldnur einmal ans alle» diesen Punkten für die Aufstellung deöInstrumentes vorgesehen wurde und die nöthigen Registergeliefert sind. Die Anfertigung von weiteren Registern er-Höhr also die Gemeinnützigkeit der Sache um vieles, und