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Das Toposcop auf dem St. Stephansthurme in Wien : ein Instrument, durch das die Thurmwärter in den Stand gesetzt werden, den Ort einer Feuersbrunst stets, bey Tag wie bey Nacht, mit gleicher Sicherheit anzusagen
Entstehung
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I.

Beschreibung und Gebranch VeöToposcopes im Allgemeinen.

as Toposcop besteht im Wesentliche» auS cincmFernrohre F.D f'I'ak. I. Dig. i), welches sich auf einerSäule DlVI horizontal, d. h. rechts und links, und um eineAchse 'I' vertical, d. h. auf und ab verschieben laßt. Fürjede dieser beyden Bewegungen ist eine eigene, mit fortlau.senden Zahlen bezeichnete Theilung, nämlich für die hori-zontale die Theilung DI'II, für die verticale Bewegungdie Theilung LI) angebracht, und auf diesen Theilungenführt daS Fernrohr die Zeiger D3 und DO so mit sich,daß man dasselbe weder rechts und links verrücken darf,ohne den Zeiger I'3 in seiner Stellung zu ändern, nochauch auf und ab bewegen kann, ohne den Zeiger DO aufandere Punkte der Theilung LI) zu bringen *).

Daraus folgt den» unmittelbar, daß man das Fern,rohr durchaus auf keine Art verrücken kann, ohne zugleich

0 Was das Material betrifft, aus welchem daS Instrument be-steht, so ist nur das Fernrohr von Messing, alles übrige vonGußeisen, einzelne kleine Thcile ausgenommen, die der Reibungoder ihrer Zartheit wegen von Messing oder Stahl verfec tigtwurden, wie z. V. der untere Zeiger 8 d', eine runde Federbey 'I n. dgl. Der Eisenguß wurde nach den Modellen desHerrn Stark durch die, in Präeision ihrer Arbeit so aus-gezeichnete BeevilIie r'sche Fabrik zu Nennkirchen besorgt