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Unannehmlichkeiten, die sie bisher bcy oft unverschuldetfalschen Anzeigen zu erdulden hatten, von nun an wegfal-le», so werden sie gewiß sich die kleine Muhe nicht gereuenlassen, die ihnen die erste Einübung mit dein Instrumentekoster. Verspricht man ihnen etwa überdies auf der einenSeite Belohnungen *), droht man ihnen ans der andern mitStrafen, so hätte daö Toposcop wenigstens Gelegenheit zuMitteln gegeben, die den guten Willen dieser Leute zu ih-rem Geschäfte erhalten.
Wenn man den Zweck und die Einrichtung eineö Topo-scopes unter einem etwas allgemeineren Gesichtspunkte be-trachtet, als es hier bisher geschah, so wird man eS nichtbloß bei) Fcuersbrünsten, sondern noch in manchen andernFällen anwendbar sinden. So wie z. B- jedem Fremden,der gegenwärtig den St. StephanSthurm besucht, das In-strument zur Kenntnis; der Umgegend willkommene Diensteleisten kann, so könnte man sich ähnliche Vorrichtungen fürb e r ü h m t e Aussichtspunkte überhaupt, und bloß inder Absicht ausdenken, den Besuchern dieser Punkte einsicheres Mittel an die Hand zu geben, sich selbst in der Ge-gend zu orientiren. Jedermann hat schon die Unannehm-lichkeit erfahren, auf großen Höhen eine Menge zum Theilesehr interessant gestalteter Berge, Ortschaften u. Vgl. inder Ferne um sich her liegen zu sehen, ohne auch nur einigedieser Punkte mit Bestimmtheit nennen zu können.
H Auf St. Stephan wurde jedem Thürmer, der sich im Laufeeines Jahres keinen Fehler mit dem Toposcope zu Schuldenkommen ließ, ein warmes Kleid zugesagt, eine um so ange-messenere Belohnung, als eben der Dienst am Toposeopc oftlängeres Verweilen am offenen Fenster nöthig macht, und manalso an und für sich dafür zu sorgen hat, das; die Thürmerwenigstens so weit gegen Wind und Wetter gcschüht sepc»,daß sie ihr Geschäft nicht etwa Hals über Kopf übereilen, umnur das Fenster schließen zu können.