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Das Toposcop auf dem St. Stephansthurme in Wien : ein Instrument, durch das die Thurmwärter in den Stand gesetzt werden, den Ort einer Feuersbrunst stets, bey Tag wie bey Nacht, mit gleicher Sicherheit anzusagen
Entstehung
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»DaS Fadenkreuz im Fernrohre ist auf die Wurzel»deS FeuerS, und nicht etwa auf irgend einen Punkt in»der Rauchsäule zu richten.«

»Findet sich die kleinere Zahl, welche die Zeile» angibt, u i ch t u n mittel b a r im Register, so ist die An-»gabe der nächst größeren oder kleineren Zahl zu wählen;»in zweifelhaften Fällen sind bei>de nächste Angaben, die»vorhergehende und die folgende anzuzeigen.-

»Stoßen die Thurmwärter auf eineZeile, wo ein oder» steht, z. B. Li ch tcnthale r K i r ch e oder H e r r n a l ö,»so werden sie leicht mittelst des Fernrohres entscheiden kön-»ncu, welche Angabe sie zu wählen haben. Sehen sie so»z. B. die Lichtenthaler Kirche auf einem hellen Hintergründe,»so brennt offenbar in HerrnalS, und umgekehrt«

»Ist das Feuer h i u te r e i n e m B e rg e, oder sonst»einem ausgedehnteren Gegenstande, und sieht man nicht»daö eigentliche Feuer, sondern bloß eine starke Helle, so»sind die Richtungen anzugeben, die im Register auf»der gehörigen Seite bemerkt sind. Dieß gilt aber nur»für den Fall, wo die Feucrröthe unmittelbar auf»der Erde aussteht, lim Feuersbrünste, von denen die»Rothe bloß hoch in der Luft und durchaus nirgends»au der Erde erscheint, haben die Thürmcr sich nicht zu»k ü m m e r n.«

»Wenn eS i n der inneren Stadt brennt, wird»daS Toposeop, wie schon oben gesagt wurde, in der Re-»gel nicht angewendet. Sind die Thürmer im Zweifel,»ob die Feueröbrunst sich in der inneren Stadt oder in der» Vorstadt befinde, so werden sie daS Instrument aufstellen,»das Fernrohr auf daS Feuer richten, und zusehen, ob die»kleinere von den beyden abgelesenen Zahlen nicht klci-»ner, als die Zahl der ersten Zeile auf der gehörigen»Seite des Registers ist, die sie mit der größeren Zahl auf-