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Das Toposcop auf dem St. Stephansthurme in Wien : ein Instrument, durch das die Thurmwärter in den Stand gesetzt werden, den Ort einer Feuersbrunst stets, bey Tag wie bey Nacht, mit gleicher Sicherheit anzusagen
Entstehung
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Seite dcS gehörige» Registers aufzuschlagen , wo sie sofortdie Anzahl der zu machende» Schläge angezeigt finde».

Ist eS jemanden, wie es wohl meistens der Fall sei)»wird, nnr »in eine bepläufige Kenntnist des OrteS derFeuersbrnnst zn thun, so bedarf er nicht einmal der Karte,wenn er sich ein für alle Mal die Reihe merken will, inder die Stadt -Thore nach einander gezählt werden. Weister also z. B. daß die Zählung bepm Burgthor beginnt, nndüber daS Kärnthnerthor hin fortgeht, so wird er, wen» manz.B. b Schläge ans St. Stephan stürmt, leicht finden, daßdaS Feuer in der Richtung des Fischerthoreö sich befinde.

Mit einer kleinen Vci-seinerung, die darum doch dieSache NM nichts verwickelt, wird man die Anzeige durch dasSturmzeichen noch um vieles vollständiger machen. Mankönnte nämlich den Thnrmwärtern auftrage», z. B. wenneine FcuerSbrnnst in der inneren Stadt ausbricht, nachden eigentlichen Sturmschlägen noch einen Streich auf diekleine, hellklingende Viertelglocke der St. Stephans - Uhr znmachen, so daß nun auch gleich die Bestimmung, ob eS in derinneren Stadt oder den Vorstädten brenne, mitgegeben würde.

Die Vorzüge dieser neuen Einrichtung wären haupt-sächlich folgende:

i. Allgemeine und schnelle Verständlich-keit. Während bisher, Ivo keine andere allgemeine An-zeige über die Richtung, in der brennt, zn Gebote desPublikums gestellt wurde, als eine Fenerfahne oder Laterne,die man zum Fenster hinaussteckte, und während also bisher,wenn man etwaö darüber ans diese Weise erfahren wollte,uichtö übrig blieb, als auf den St. Stephans-Plast zugehen, und dort die sehr schlecht auszunehmende Fahneoder Laterne mühselig ringS an dem Thnrme auszusuchen,spricht daS so regnlirte Sturmzeichen zn ganz Wien aus eineallen seinen Bewohnern gleich verstandliche Art.