über das zu gebende Zeichen, und von Seite der Bewoh-ner Wiens über die Bedeutung eines gehörten Zeichens.
Durch das Toposcop wird nun ein bei) weitem schä r-fereö Bestimm ungsmittel an die Hand gegeben.Zieht man nämlich auf dem ersten dem besten Grundrissevon Wien von dem AufsteUungspunkte des ToposcopcS, alsMittelpunkt, genau in die Mitte zwischen je zwei) der nennHauptthore der Stadt*) gerade Linien, so entstehen, wieman aus dem hier beygegebenen Plane von Wien (Bäk. ll.)sieht, neun Abtheilungcn von Stadt und Vorstädten. Be-zeichnet mau nun diese Abteilungen, wie es hier der Fallist, mit >, 2, 3 u.s. w., und läßt diese Ziffern zugleich fürdie Anzahl der Streiche gelten, die der Thurmer auf dieSturmglocke zu machen hat, je nachdem ei» Feuer in dieseroder jener Abtheilung sich zeigt, so ist mit einem Malealle Unsicherheit beseitigt, in der sich früher einerseits dieThürmer über die Wahl des Zeichens, und andererseitsdie Bewohner Wiens über das Verständnis desselben bestn-
*) Diese höchst einfache Verzeichnung wird mau auf folgende Weisevornehmen: Zuerst zieht mau sich aus dem Aufstellungsortedes Toposeopes, also hier dem südwestlichen Vorspränge derSt. Stephanskirche, als Mittelpunkt einen KreiS, der die Ring-mauern der inneren Stadt in sich faßt, hierauf verbindet maudie Mitte jedes einzelnen Thorrs mit dem Aufstellungspunktedurch eine gerade Linie, verlängert diese, bis sie den oben ge-zogenen Kreis schneidet, und nimmt jetzt auf diesem Kreise ge-nau die Mitte zwischen je zwei) solcher Durchschnittspunkte, »udverbindet endlich diese Mitten durch gerade Linien mit dem Aus-stellungsort, die über die ganze Karte ausgezogen, nun von selbstdie erwähnten, strahlenförmigen nenn Abteilungen der Stadtund Vorstädte bilden. — Dabei) wurden das Hauptmauth-,Schänzel - und Rothenthurm-Fußgeher-Thor übergangen undvon den bcpdcit Kärnthucrthoren die Mitte genommen, wiederbeiliegende Plan von Wien ersichtlich macht.