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Das Toposcop auf dem St. Stephansthurme in Wien : ein Instrument, durch das die Thurmwärter in den Stand gesetzt werden, den Ort einer Feuersbrunst stets, bey Tag wie bey Nacht, mit gleicher Sicherheit anzusagen
Entstehung
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4. Anbringung der Feuer-Signale.

Sollte man irgendwo nach erfolgter Anfstellnng einesToposcopeS noch bei) dem alten Herkommen die Richtungdes Feuers durch aus den Fenstern des ThurmeS gesteckteFahnen und Laternen anzuzeigen, verbleiben, was, wiewir weiter unten sehen werden, in der That aus manchemGrunde auffallend wäre, so müßte dafür gesorgt werden,daß die Untersatz-Drepecke deS Instrumentes mit ihren Za-pfen durch daS Auflegen der gewichtigen Fahnen- und La-teru - Stangen nicht Schaden leiden. Am zweckmäßigstenwürden in dieser Hinsicht violleicht große in die Fensterstöckein bedeutender Höhe über den Untersatz - Dreiecken schiefeingemauerte eiserne Stifte seyn, in deren Winkel mit derMauer man die Stanze der Fahne oder Laterne legen, undmittelst eines hinten angebrachten HakenS das Ueberschlagenderselben nach außen vermeiden kann.

s. F e u e r - M e l d z e t t e l.

Die Zettel, worauf die Thürmer den brennenden Ortzu notiren, und die sie dann, in die hölzerne Kugel ein-geschlossen, in die Röhre zu werfen haben, hätten am füg-lichsien nach einem gewissen Formulare schon im voraus rn-bricirt zu sepn. Die Thürmer von St. Stephan erhaltensolche lithographirte oder gedrückte Zettel folgender Gestalt:

Brennender Ort.

Linie.

In die erste Eolumne haben die Wärter den Ort, wodaö Feuer ausgebrochen ist, in die zwepte die Linie zu tra-gen, welche man zn passiven hat, um zu jenem Orte ans demkürzeste» Fahrwege zu gelangen.