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imd gewerbliche Richtung ist durchaus nicht wahrnehmbar; diesogenannten technologischen Vorlesungen, gleichwie auf deut-sche» Universitäten hanfig gehalten werden, fehlen ganz. Da-gegen wird daö Fach dcrCivil-Banknnde (Eivil-KiigstneeistnA) *)jedoch nicht an den Universitäten, wohl aber in einigen Privat-Lehrinsiitnien für die reifere Jugend etwas entwickelter be-trieben, und außer den allgemeinen Priiieipicn der Bauknnde,des Straßen-, Wasser- und Brückenbaues mit der praktischenMaschinenkunde und einem mehr ausführlichen Zeichnungs-nnterricht in Verbindung gebracht.
§. 63.
Von den wenigen Privatvereinen zur allgemeinen Be-förderung der Gewerbe, Manufactnren, Künste und desHandels im vereinigten Königreich ist zuerst die ,Hocierv kortlie oncournAkNnont e»k uns. inanns-mtiiros iwck commerce"zu erwähnen, als die älteste dieser Gesellschaften und die aus-gezeichnetste derselben sowohl hinsichtlich der Art und viel-seitigen Richtung ihrer Wirksamkeit, so wie der Theilnahmealler Stande an derselben.
Dieselbe wurde schon im Jahre 1754 von William Shiplengegründet, in Verbindung mit dem Prinzen von Wales lnach-
Die Civil-Engineers bilden eine eigene selbstsiandige Gc-werbsclasse in England; sie werden thcils von den zahlreichenKörperschaften der geschlossenen Aollstraßen su» npide-roucks),der Brücken, Canale und Eisenbahnen, theils i» den großenManufactnren mit dem Bau und Betriebe der Maschinen be-schäftigt. Viele derselben besiken außerdem eigene Anstaltenund Fabriken von Modellen und Maschinen, welche auf Be-stellung geliefert werden, und zum Theil einen im In- undAuslände höchst ausgezeichneten Ruf sich erworben haben; wiedie berühmten Anstalten der HH. John und George Rennte inLondon, Sharp und Roberts in Manchester, Bolton und Waltin Birmingham, Fawcett und Presto» in Liverpool u. s. w.Jünglinge, welche sich diesen Fächern widmen, erlangen ihreAusbildung ausgleiche Art, wie die Gewerbslehrlinge, indemne mit solchen Civil-Engineers Lehrverträge eingehen.