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§. 44.
Was die Handelsplätze für fremde Wolle in England be-trifft,, so zeigt sich auf den ersten Mick in vorstehende Tabelle,daß noch gegenwärtig der Hauptmarkt für diesen Artikel Londonist. Dfc Zufuhren nach Liverpool und Bristol sind unbedeutendund Zufallig, als bloße Rückfrachten. Um so wichtiger für denenglischen Wollcnhandel sind die Häfen Hull und Govle in Uork-shire, und werden es immer mehr werden. Die Grafschaft Uork(West-Riding), und hierin die Stadt Lccds mit Umgebungen, ist derHauptdistrict für die englischen Wollenmanufacturen, und um-faßr nach der jenem Lande ganz cigenthümlichcn Abgränzungder großen Mamifacturzwcige, welche die Baumwvllcnmanufac-turcn nach Manchester und Umgebungen, die Eisen - und Stahl-fabriken nach Sheffield, und die übrigen Mctallfabriken nachBirmingham verwiesen hat, die Tuchsabrication fast aus-schließend. Was Liverpool bei der Lieferung der Baumwollefür Manchester, wird für Lceds in nächster Zeit der in großemAufschwünge begriffene und höchst günstig gelegene SeehafenHull werden. Gleichwie eine doppelte Canalverbindung undeine Eisenbahn zwischen Liverpool und Manchester, so bestehtzwischen Lecds und Hull eine Verbindung durch Canal- undFlußschiffahrt auf den Flüssen Aire und Ouse, wozu sich in derneuesten Zeit noch eine vortrefflich angelegte Eisenbahn gesellt,welche bereits zur Hälfte (bis Sclby) vollendet und im Gangist. Eben so hat sich der kleine Ort Goole (nur 2300 Einwoh-ner zahlend), ein Hafen nahe am Anfange der tiefen Meerenge,welche den Ausfluß des Humbcr bildet, bereits sehr emporge-schwungen und eines Thciles des deutschen Wollcnhandels be-inächtigt. Betrachtet man ferner den in der Tabelle bezeich-neten Ursprung der in den letzten drei Jahren nach Englandeingeführten Wolle, so ergibt sich, daß die Einfuhr spanischerWolle, welche frühcrhin im englischen Wollenhandcl die ersteRolle spielte, in neuester Zeit auf ungemein geringe Quantitätenherabsank, und die deutsche Wolle an deren Stelle trat. DieseVeränderung ist sehr neuen Ursprungs, und wird erst seit der