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sondern sie liefert diese Stoffe übcrdicß in geschmackvollen unddauerhaften Farben; sie verbreitet daher selbst in den Hütten derArmuth eine gewisse Eleganz in Kleidung und Ausschmückungder Wohnung mit Vorhänge», Uebcrzügen u. s. w., wodurchan Heiterkeit und Reinlichkeit gewonnen wird. Diesem Ge-sichtspunkt gemäß erscheint die Baumwollen-Manufactur ansihrem gegenwärtigen Standpunkte als ein Fortschritt der all-gemeinen Civilisativn, als eine wahre technische Eroberung vonhohem Wcrthe. In keinem Zweige der GewerbStcchnik habensich Talent und Erfindungskraft in solchem Grade hervorge-than, in keinem sind die sinnreichsten Entdeckungen, verbundenmit der glücklichsten Anwendung, so rasch sich gefolgt, in kei-nem sind so glänzende Resultate in so kurzem Zeitraum er-rungen worden, als in der Baumwvllen-Mannsactur; dieselbeüberholt z, B. die verwandte Wollcntuch-Manufaetur — welchenun in neuerer Zeit die Erfindungen der erster» großcnthcilssich angeeignet hat — in einem Jahrzehnte mehr als um einJahrhundert.
Bewunderungswürdig ist die durch Einführung der Dampf-maschinen bewirkte Cvncentrativn der Kräfte in großen Baum-wollcn-Manufaeturcn; eine solche Cotton-Millerscheint alsein ungeheures, durch sechs Stockwerke eines kaserncnartigenGebäudes verbreitetes Uhrwerk, welches die Arbeiten von derersten Reinigung der in Ballen der Original-Verpackung bei-gebrachten Baumwolle durch die verschiedenen Manipulationender Auflockerung und Gleichlegung der Fasern, den Vorberei-tungen und dem Uebergaug zur Fadcnbildung, der Spinnerei,dem Maschinen-Aufzuge des Zettels (är<?s«iiiF maclnno) biszur Weberei, welche auch das Wcbcrschiff durch Maschinenbewegt (pcnvoi'-looms), mit höchster Präcision und Uebcrcin-stimmung aller so verschiedenartiger Bewegungen, von dem
") Etwas mehr Detail über die allgemeine technische Oekonomieeiner großen englischen Baumwollen - Manufactur zu finden inBaines angeführtem Werke, und in U»«, ?ini«supt>v «5lttönutscrures.
L. lein sch ro d, commtrc, Geschgcb, Großbrtt. 4 ^