Eitelkeit.
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habe ich sagen lassen, daß sie beileibe das Haus nicht verkaufensolle. Für das ganze Haus bekäme sie jetzt kaum so viel, wieschon allein das Trinkgeld betragen wird, das einst die grünver-schleierten, vornehmen Engländerinnen dem Dienstmädchen geben,wenn es ihnen die Stube zeigt, worin ich das Licht der Welt er-blickt, und den Hühnerwinkel, worin mich der Vater gewöhnlicheinsperrte, wenn ich Trauben genascht, und auch die braune Thür,worauf Mutter mich die Buchstaben mit Kreide schreiben lehrte^)."So dachte und schrieb von sich „der freieste deutsche Mann nachGoethe", wie Rüge den Dichter nennt, was von demselben außer-ordentlich schmeichelhaft aufgenommen wurde.
Daß er vor sich selbst auf den Knieen lag und, um demPublikum für seine Größe die Augen zu öffnen, selbst von den„entzückend schönen Stellen", den „überraschend poetischen Bildernund Gedanken" und dem „zauberhaften Diamantschleier" sprach,der, wie beispielsweise im „Almansor", über dem Werk seines „Herz-blutes" und „Gedankenschweißes" ausgebreitet liege, hatte nebendem Dichter vor allem Hegel auf dem Gewissen, der statt desHimmelsgottes jeden Menschen auf Erden zum „lieben Gott" machte,jeden Menschen mithin und zumal Heine zum „lebenden Gesetz derMoral" und dem „Quell alles Rechtes und aller Befugnis" machte,was der „Bar-Hebraeus" nur zu konsequent praktisch durchführte.
Diese stolze Zuversicht Heines hat sich indes nicht erfüllt. EinenTräger seines Namens gibt es daselbst nicht mehr; sein Geburtshaus (Bolker-straße 53) ist gegenwärtig Eigentum des Fleischers v. d. Beck und wird trotzobiger Reklame und Gedenktafel von Fremden nur wenig besucht (Eigenberichtans Düsseldorf v. 10. l. 18SS).