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Die Eisenbahnen und deren Aktionäre in ihrem Verhältniß zum Staat
Entstehung
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Viertes Kapitel.

Resultate.

Z. 22.

In der Tabelle I. ist dargestellt, wie der Eisenbahn - Trans-port für Güter, im Vergleich gegen den Transport zu Wasser unddurch Landfuhre, auf einigen Hauptwegestreckcn nach der Dauerund den Kosten sich herausstellen würde. Der Transport durch Land-fuhre kann mit dem auf Eisenbahnen gar nicht konkurriren. Selbstbei höherem Preise wird dem letztem Transport für sehr viele Güterder Vorzug vor dem Wasser-Transport gegeben werden, weil dieserin Sicherheit, Regelmäßigkeit und Schnelligkeit jenem so sehr weitnachsteht. Diebstahl, bei dem Wasser-Transport so häufig, undbei manchen Gegenständen fast gar nicht zu hindern, ist bei'm Eisen-bahn-Transport kaum denkbar. Die Wasserfahrt ist durch Frost,Fluth, Wassermangel häufig unterbrochen, die Eisenbahnfahrtnur höchst selten durch die Witterung gehemmt; fast auf die Minuteweiß man, wann die Güter ankommen müssen.

Zu allen diesen Vorzügen kommt, wie Tabelle I. nachweist, nochder, daß, sobald die Amortisation des Anlage-Kapitals der Eisenbah-nen, oder auch ein sehr großer Verkehr gestattet, das Bahngeld auf

Pf. pro Meile herabzusetzen, der Eisenbahn-Transport schon inden Kosten mit dem Wasser-Transport ganz gleich steht. Kann dasBahngeld ganz wegfallen, so hört der Wasser-Transport auf Kanä-len und Strömen vollends auf. In der für die Seefahrt ungünsti-gen Jahreszeit kann man dann sogar Getreide von Königsberg nachAntwerpen und nach Frankreich auf der Eisenbahn vortheilhafter alsmit Schiffsfracht senden.

§. 23.

Für den Personen-Transport gewähren, wie Tabelle II. nach-weist, die Eisenbahnen von vorn herein die allergrößten Vortheiledurch Wohlfeilheit und Schnelligkeit. Hinsichtlich der letzter» ist nochzu bemerken, daß höchst wahrscheinlich so bedeutende Fortschritte ge-macht werden, daß die Schnelligkeit bis aufö bis 7 Meilen in der Stunde