8
Auf der Buhn von Lyon nach St. Etienne berechnet Henzdiese Kosten auf Pf.
Poussin gibt, in einer sehr genauen Berechnung, die eigent-lichen Transport-Kosten bei maßiger Geschwindigkeit zu höchstens1/3 und Meile (3-^ Centimen pro Tonne u. K, M.)
auf der Bahn von Baltimore nach Washington an, welchedas durchschnittliche Neigungsvcrhältniß von hat, also indieser Beziehung nicht zu den günstigsten gehört.
Der Durchschnitt von diesen vier Erfahrungen ist 1,^^ pro Ztr.und Meile.
s. 8.
Mehre Umstände lassen mit Sicherheit erwarten, daß diese Ko-sten noch beträchtlich niedriger sich stellen werden. Diese Umständesind folgende:
1. Die Kunst des Transports durch Dampfkraft ist noch neu,und folglich der wesentlichsten Vervollkommnungen gewiß sähig;schon jetzt sind die anfänglich auf der Liverpool-Manchester-Bahngebrauchten Lokomotiven durch viel bessere ersetzt. Auch auf den ame-rikanischen Eisenbahnen werden nach und nach immer vollkommnereLokomotiven angewendet, wie Poussin in einzelnen Beispielennachweiset. Höchst wahrscheinlich ist Gerstner's Idee, den Loko-motiven, vermittelst Erweiterung des Bahngcleises, mehr Raumzu geben, abermals ein großer Fortschritt in ihrer Verbesserung, weilsie auf diese Weise stärker und mit höheren Rädern gebaut wer-den können.
2. Gerade die Vervollkommnung der Lokomotiven wirkt sehrbetrachtlich auf die Verminderung der eigentlichen Transport-Kosten.Auf der Liverpool-Manchester-Bahn fallen von diesen Kosten 66Prozent allein auf die Reparaturen der Lokomotiven. Auf der Bahnvon Baltimore nach Washington berechnet Poussin bei derBeförderung mit mäßiger Geschwindigkeit die Abnutzung und Re-paraturen der Lokomotiven zu ungefähr 26 Prozent der Transport-Kosten.
3. Poussin erwartet mit Bestimmtheit, daß durch Vervoll-kommnung der Transport-Mittel der dermalige kostende Preis umden vierten Theil, also auf der Bahn von Baltimore nach Washing-ton von 1,43 auf 1,"3 Pf., vermindert werden würde.