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Antw. zu 7. „Unter den angegebenen Umständen„würde ein Seil 12 bis 18 Monate halten." St.
8. Wie lange dauert eine Fahrt mit 200 Passa-gieren auf der rothen Linie von Düsseldorf nach Elber-feld, so wie von Elberfeld nach Düsseldorf?
Antw. zu 8. „Ich rechne, daß die Züge von Düs-seldorf nach Elberfeld gegen 1 Stunde, nnd in der„umgekehrten Richtung gegen 45 bis 50 Minuten gebrauchen„werden." St.
9. Wenn Lokomotive von 11 Zoll, 12 Zoll oderresx. 14 Zoll Cylinderweite von 8,s Tonnen, 11^ Ton-nen und vesp. 12 Tonnen Gewicht eine Steigung von
auf die Länge von 9 engl. Meilen zu überwindenhaben, welche Lasten können sie ziehen, und mit welcherGeschwindigkeit ohne Hülfsmaschine?
Antw. zu 9. „Das Verhältnis von 225 zu 360„kann als Maßstab des Widerstandes auf den beiden^„Steigungen von zu angenommen werden, und„folglich auch als die verhältnismäßige Last, welche eine„Maschine auf derselben ziehen könnte; doch dieses nur„unter den günstigsten Umständen, indem zu manchen„Zeiten die Witterung es unmöglich machen würde, daß„die Maschine mit mäßiger Geschwindigkeit gewöhnliche„Lasten auf der letzten Steigung fortschaffen könnte." St.
10. Wie lange dauert eine Fahrt mit 200 Passa-gieren auf der blauen Linie von Düsseldorf nach Elber-feld nnd von Elberfeld nach Düffeldorf?
Antw. zu 10. „Es ist kaum möglich, diese Frage„zu beantworten, indem bei schmierigem Wetter oder bei„starkem Ostwinde für die Lokomotiven das Aufsteigen„von Düsseldorf nach Elberfeld unmöglich sein würde,„und auch bei dem besteu Wetter sie nur im Stande sein„würden, die Züge der Passagiere mitzunehmen, weil die„Güterzüge zu schwer sein würden. In der umgekehrten„Richtung würden sie die nämliche Zeit, wie auf der rothen„Linie gebrauchen." St.
11. Ist Gefahr damit verbunden, eine Steigungvon in Bogen von 400 Jards Radius mit 25 Mei-len Geschwindigkeit (p. Stunde) abwärts zu fahren?
Antw. zu 11. „Es ist bedeutende Gefahr, eine„solche geneigte Ebene mit solcher Geschwindigkeit herab-„zufahren." St.
12. Wenn diese Steigung von in einer Längevon 10 engl. Meilen vorkommt und aus zusammenhängen-den Curven von 400 Jards Radius besteht, ist man zurVerminderung der Gefahr nicht gehalten, abwärts lang-samer zu fahren, als 25 Meilen per Stunde, und wel-ches ist die Geschwindigkeit?
Antw. zu 12. „Für eine solche Neigung mit zusam-menhängenden Cnrven von 400 Jards Radius gibt es
„kein Beispiel, nnd es würde überhaupt kaum mit einer„Geschwindigkeit von 8 bis 9 Meilen (per Stunde) mit„Sicherheitherabgefahren werden können." St.
13. Wie lange dauert eine Fahrt auf der com-binirten Linie, mit 200 Passagieren, sowohl von Düs-seldorf nach Elberfeld, als von Elberfeld nach Düsseldorf?
Antw. zu 13. „Der Zeitverkauf von Düsseldorf nach„Elberfeld würde etwas weniger, und jener von Elberfeld„nach Düsseldorf etwas mehr, als auf der rothen Linie„betragen." St.
14. Welche Nachtheile sprechen für die Vermeidungder Tunnels überhaupt?
Antw. zu 14. „Außer den verschiedenen Ttmnels„auf mehreren Bahnen in England, durch welche Lokomo-tiven gehen, haben wir jetzt gerade einen auf Primrosc-„Hill auf der London-Virminghamer Eisenbahn vollendet,„welcher nahe an ^ Meilen lang ist, und die Passagiere„bemerken nicht die geringste Unannehmlichkeit in dem-selben." St.
15. Ist bei den vorhandenen Felsarten (welche derIngenieur Routh untersucht hatte) erforderlich, die Tun-nels in Mauerung zu setzen?
Antw. zu 15. „Ich halte dafür, daß Tunnels sin„Kalksteinfelsen ohne Wölbung angelegt werden können;„ausgenommen, wo dieselben klüftig sind." St.
16. Ist es angemessen, zur Ersparung des Tunnelsbei Vohwinkel das Gefälle der blauen Linie (^1^ auf 10Meilen) zu verstärken, und zwar bis zu der blaupnnktirten Linie?
Antw. zu 16. „Ich würde eine solche Abänderung„nicht zweckmäßig finden." St.
17. Der Ingenieur Routh war bei seiner Anwe-senheit mit d.em Projekte eines Anschlusses der Minden-Kölner Bahn bei Gellen Hansen bekannt gemacht worden.
In dem Berichte von R. Stephenson (paß. XIV.der Anlagen) findet sich dessen Ausspruch über diese Liniein folgenden Worten:
„Wenn die Annahme der Linie über Gellcnhausen„Sie nöthigt, entweder eine Steigung von' auf 9„Meilen, oder auf 7^ Meilen abzunehmen, so kann„solche ganz und gar nicht in Frage kommen, indem sie„unter diesen Bedingungen Ihren Interessen nicht entspricht."
18. Der Ingenieur Routh war ferner mit derAnficht der Mehrzahl der Mitglieder des Verwaltungs-raths, daß die geneigte Ebene zu Vohwinkel mit stehenderDampfmaschine wohl aufgegeben werden möchte, vertraptgemacht worden, und hatte darüber seinen Bericht abge-stattet. Deshalb hat R. Stephenson in seinem Gut-achten (Anlagen XVI.) statt der Dampfmaschienen -Ebene bei Vohwinkel, eine Verflächung der rothen Linie