IV
einzuholen und wählte dazu den Herrn RobertStephenson zu London, der allgemein, sowohlin seinem Vatcrlande als auf dem Continent, alsAutorität in Eisenbahnsachen anerkannt wird.
Herr Stephenson sandte den Techniker Hrn.Nouth hierher, um die verschiedenen Bahnlinienzu besichtigen und von den sämmtlichen Vor-arbeiten Kenntniß zu nehmen, ihm sodann Be-richt zu erstatten, um hierauf das Gutachtenzu begründen.
Dieses Gutachten, begleitet mit den Ant-worten auf verschiedene technische und andereVorfragen, ist vor wenigen Tagen hier einge-troffen, und der Verwaltungsrath hat sich ineiner Berathung vom 15. d. M. einstimmigdahin vereinigt, daß die von Herrn Stephenson
Düsseldorf den 18. April 1337.
gutgeheißene Bahnlinie als die zweckmäßigsteanzuerkennen und den Actionairen zur definiti-ven Annahme zu empfehlen sei.
Das Gutachten ist unter Anlage I). nebsteiner Situationskarte dieser Denkschrift beigege-ben ; die Antworten auf die einleitenden Fragenaber sind in der Denkschrift selbst, gehörigenOrts, benutzt worden.
Ucber alle weiteren ökonomischen, commcr-ziellen und technischen Beziehungen des in Fragestehenden Eisenbahn-Unternehmens enthält gegen-wärtige Denkschrift das Nähere.
Die Abschnitte technischen Inhalts sind vondem Bauconducteur Herrn Pickel bearbeitetworden.
Der Verivaltungs - Rath,
Graf von Spee, Fasbender, PH. Schöller, v. Fuchsins, C. Luckemeyer, I. F. Wilhclmi,A. Deus, F. Schimmelbusch, Friedrichs, Joh. A. von Carnap,Engelb. Eller, Aug. v. d. Heydt, Hoffmann, Jac. Platzhoff.