Atta Troll,
„Hab' mir schon ein rundes BänchleinAngcmästct, Aus dem HemdeSchaut's hervor, wie'n schwarzer Mond,Der aus weißen Wolken tritt,"
Kapitel xxvii.
<An August Varuhageu von Ense,)
„Wo des Himmels, Meister Ludwig,Habt Ihr all das dumme ZeugAufgegabelt?" Diese WorteNies der Kardinal von Este,
Als er das Gedicht gelesenVon des Rolands Rasereien,Das Ariostv uuterthänigSeiner Eminenz gewidmet.
Ja, Varnhagen, alter Freund,
Ja, ich seh' um deine LippenFast dieselben Worte schweben,Mit demselben feinen Lächeln,
Manchmal lachst du gar im Lesen!Doch mitunter mag sich ernsthastDeine hohe Stirne furchen,Und Erinnrung überschleicht dich: —
„Klang das nicht wie Jugendträume,Die ich träumte mit ChamissvUnd Brentano und FongusIn den blauen Mondscheinnächlcn?
„Ist das nicht das fromme LäutenDer verlornen Waldknpelle?
Klingelt schalkhaft nicht dazwischenDie bekannte Schellenkappe?
„In die NachtigallenchöreBricht herein der Bärenbrummbaß,Dumpf und grollend, dieser wechseltWieder ab mit Geistcrlispeln!
„Wahnsinn, der sich klug gebärdet!Weisheit, welche überschnappt!Sterbcseufzer, welche plötzlichSich verwandeln in Gelächter!" . . .