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3 (1900) Letzte Gedichte Romancero
Entstehung
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(18411842,)

Motto:

Aus dem schimmernden wcisjeu Zelte hervorTritt der schlnchtgcrüsicte fürstliche Mohr:So tritt uns schimmernder Wolke» ThorDer Mond, der nersinsicrte, dunkle, hervor.Der Mohrenfnrst, von Ferd. Freiligrath.

Vorrede.

Der Atta Troll entstand im Spätherbste 1841 und ward frag-mentarisch abgedruckt in derEleganten Welt", als mein FreundLaube wieder die Redaktion derselben übernommen hatte, Inhaltund Zuschnitt des Gedichtes mußten den zahmen Bedürfnissen jenerZeitschrift entsprechen; ich schrieb vorläufig nur die Kapitel, die ge-druckt werden konnten, und auch diese erlitten manche Variante. Ichhegte die Absicht, in späterer Vervollständigung das Ganze heraus-zugeben, aber es blieb immer bei dem lobenswerten Vorsatze, undwie allen großen Werken der Deutschen, wie dem Kölner Dome, demSchellingschen Gotte, der preußischen Konstitution ic,, ging es auchdem Atta Troll er ward nicht fertig. In solcher unfertigen Ge-stalt, leidlich aufgestützt und nur äußerlich gerundet, übergebe ich ihnheute dem Publica, einem Drange gehorchend, der wahrlich nicht voninnen kommt.

Der Atta Troll entstand, wie gesagt, im Spätherbste 1841, zueiner Zeit, als die große Emeute, wo die verschiedenfarbigsten Feindesich gegen mich zusammengerottet, noch nicht ganz ausgelärmt hatte.Es war eine sehr große Emeute, und ich hätte nie geglaubt, daßDeutschland so viele faule Äpfel hervorbringt, wie mir damals anden Kopf flogen! Unser Vaterland ist ein gesegnetes Land; eswachsen hier freilich keine Citrvncn und keine Goldorangen, auchkrüppclt sich der Lorbeer nur mühsam fort auf deutschem Boden, aber