(Neue Gedichte.
(1831.)
Ein Fichtcuvaum steht einsamIm Norden
Er triinmt von einer Palme,Die scrn
Orokoz.
In Gemäldc-GalericenSiehst du oft das Bild des Manns,
Der zum Kampfe wollte ziehen,
Wohlbewehrt mit Schild und Lanz,
Doch ihn necken Amoretten,
Rauben Lanze ihm und Schwert,
Binden ihn mit Blumenkctten,
Wie er auch sich mürrisch wehrt.
So in holden HindernissenWind' ich mich mit Lust und Leid,
Während andre kämpfen müssenIn dem großen Kampf der Zeit.
1.
Unterm weihen Baume sitzend,Hörst du fern die Winde schrillen,Siehst, wie oben stumme WolkenSich in Nebeldecken hüllen;
Siehst, wie unten ausgestorbenWald und Flur, wie kahl geschoren:Um dich Winter, in dir Winter,Und dein Herz ist eingefroren.
Plötzlich fallen auf dich niederWeiße Flocken, und verdrossenMeinst du schon, mit SchneegestöberHab' der Baum dich Übergossen.