Kapitel I.
Rings umragt van dunklen Bergen,Die sich trotzig übergipfeln,
Und von wilden WasserstürzcnEingclullet, wie ein Traumbild,
Liegt im Thal das eleganteCanterets. Die weißen HäuschenMit Balkonen; schöne DamenStehn dranf und lachen herzlich.
Herzlich lachend schaun sie niederAuf den wimmelnd bunten Marktplatz,Wo da tanzen Bär und BärinBei des Dudelsackes Klängen.
Atta Troll und seine Gattin,Die geheißen schwarze Mumma,
Sind die Tänzer, und es jubelnVor Bcwnndrung die Baskesen.
Steif und ernsthaft, mit Grandezza,Tanzt der edle Atta Troll,
Doch der zott'gen EhehälfteFehlt die Würde, fehlt der Anstand.
Ja, es will mich schier bedünken,Daß sie manchmal cancaniere.Und gemütlos frechen StcißwnrfsAn die Grand'-Chaumisre erinnre.
Auch der wackre Bärenführer,
Der sie an der Kette leitet,
Scheint die JmmoralitätJhreS Tanzes zu bemerken.
Und er langt ihr manchmal überEin'ge Hiebe mit der Peitsche,lind die schwarze Mumma heult dann,Daß die Berge wiederhallen.