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3 (1900) Letzte Gedichte Romancero
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177
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Atta Troll,

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Kapitel XXVI,

Und die Mumma? Ach, die MnimnaIst ein Weib! GebrechlichkeitIst ihr Nnme! Ach, die WeiberSind wie Porzellan gebrechlich.

Als des Schicksals Hand sie trennteVon dem glorreich edlen Gatten,

Starb sie nicht des Knimnertodcs,

Ging sie nicht in Trübsinn unter

Nein, ini Gegenteil, sie setzteLustig fort ihr Leben, tanzteNach wie vor, beim PublikeBuhlend um den Tagesbeifall,

Eine feste Stellung, eineLebenslängliche Versorgung,

Hat sie endlich zu ParisIm Jardin-des-Plantes gefunden.

Als ich Korten vor'gen SonntagMich erging mit Jülietten,

Und ihr die Natur erklärte,

Die Gewächfe und die Bestien,

Die Giraffe und die CedcrVon dem Libanon, das großeDromedar, die Goldfasanen,

Auch das Zebra im Gespräche

Blieben wir am Ende stehenAn der Brüstung jener Grube,

Wo die Bären residieren

Heil'ger Herr, was sahn nur dort'

Ein gewalt'ger WüstenbärAus Sibirien, schneeweißhaaricht,

Spielte dort ein überzartcsLiebesspiel mit einer Bärin,

Diese aber war die MummalWar die Gattin Atta Trolls!

Ich erkannte sie am zärtlichFeuchten Glänze ihres Auges,

Ja, sie war es! Sie, des SüdensSchwarze Tochter! Sie, die Mumma,

Lebt mit einem Russen jetzt,

Einem nordischen Barbaren!

Hcrne's Werke. II, Bd. 12