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3 (1900) Letzte Gedichte Romancero
Entstehung
Seite
176
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Atta Troll,

Der du Frankreich und HispanieuVon dem Atta Troll befreit hast,Du bist beider Länder Held,Ppreuäen-Lafayettc!"

Als Laskaro solchermaßenOffiziell sich rühmen horte,

Lachte er vergnügt im BarteIlnd errötete vor Freude,

Und in abgebrochnen Lauten,Die sich seltsam überstürzten,

Hat er seinen Dank gestottertFür die große, große Ehre!

Mit Berwnndrung blickte jederAuf das unerhörte SchauspielUnd geheimnisvoll und ängstlichMurmelten die alten Weiber:

Der Laskaro hat gelacht!Der LaSkaro hat errötet!Der Lastaro hat gesprochen!

Er, der tote Sohn der Hexe!"

Selb'gen Tags ward ausgebälgtAtta Troll und ward versteigertSeine Haut, Für hundert FrankenHat ein Kürschner sie erstanden.

Wunderschön staffierte dieserUnd verbrämte sie mit Scharlach,Und verhandelte sie weiterFür das Doppelte des Preises.

, Erst aus dritter Hand bekam sieJulictte, und in ihremSchlafgemache zu ParisLiegt sie vor dem Bett als Fußdcck'.

O, wie oft, mit bloßen Füßen,Stand ich nachts auf dieser irdischBraunen Hülle meines Helden,Auf der Haut des Atta Troll!

Und von Wehmnt tief ergriffen,Dacht' ich dann an Schillers Worte:Was im Lied soll ewig leben,Muß im Leben umcrgehn!"