Atta Troll.
In der Höhle bei den JungenLiegt der Alte, und er schläftMit dem Schnarchen des Gerechten;
Endlich wacht er gähnend auf.
Neben ihm hockt Junker Einohr,
Und er kratzt sich an dem KopfeWie ein Dichter, der den Reim sucht;
Auch skandiert er an den Tatzen.
Gleichfalls an des Vaters SeiteLiegen träumend auf dem Rücken,Unfchuldrein, vierfüß'ge Lilien,
Atta Trolls geliebte Tochter.
Welche zärtliche GedankenSchmachten in der BlütcnsceleDieser weißen Bärenjungfrann?Thränenfencht sind ihre Blicke.
Ganz besonders scheint die JüngsteTiefbewegt. In ihrem HerzenFühlt sie schon ein sel'gcS Jucken,
Ahnet sie die Macht Kupidos.
Ja, der Pfeil des kleinen GottesIst ihr durch den Pelz gedrungen,
Als sie ihn erblickt — Ö Himmel,
Den sie liebt, der ist ein Mensch!
Ist ein Mensch und heißt SchnnPPhahnSki.Auf der großen NetiradeKam er ihr vorbeigelaufenEines Mvrgens im Gebirge.
Heldenunglück rührt die Weiber,
Und im Antlitz unsres HeldenLag, wie immer, der FinanznotBlasse Wehmut, düstre Sorge.
Seine ganze Kricgeskasse,
Zweiundzwanzig Silbergrvschcn,
Die er mitgebracht nach Spanien,
Ward die Beute EsPartcroS.
Nicht einmal die Uhr gerettet!
Blieb zurück zu PampelunaIn dein Leihhans. War ein Erbstück,Kostbar und von echtem Silber.