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3 (1900) Letzte Gedichte Romancero
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Atta Troll,

Kapitel xxm.

Aus dem Spuk der HexenwirtschnftSteigen wir ins Thal herunter;Unsre Fuße fassen wiederBoden in dem Positiven,

Fort, Gespenster! Nachtgesichte!Lnftgebilde! Fiebertrciume!Wir beschäft'gen uns vernünftigWieder mit dem Atta Troll,

Dieser drückte sie ans Herz,lind er sprach:Das größte Rätsel,Süßes Kind, das ist die Liebe

Doch wir wollen es nicht lösen!"

Ja, Hnt-Hnt, der alte Vogel,

War es, der mir freundlich nahteIm verhexten Lnstrcviere,

In der Hiittc der Urala,

Alter Vogel I UnverändertFand ich ihn. Ganz gravitätisch,

Wic'n Tonpct, trug er noch immerAuf dem Kopf das Federkämmchcn. Kreuzte auch das eine StreckbeinÜberS andre, und geschwätzigWar er noch, wie sonst! er kürzteMir die Zeit mit Hofgeschichten.

Er erzählte mir aufs neue,

Was mir schon Arabiens DichterLängst erzählt, wie SalomoEinst bezwang den Todesengcl

Und am Leben blieb UnsterblichLebt er jetzt in Dschinnistan,

Herrschend über die Dämonen,

Als ein unbeschränkter König,

Auch die Königin Balkaisa"

Sprach Hut-Hutist noch am Leben,Kraft des Talismans, den weilandIhr der Hcrzgelicbte schenkte.

Residierend in den fernstenWondgebirgen Äthiopiens,

Blieb sie dennoch in VerbindungMit dem König Salomo,

Beide haben zwar gealtertlind sich abgekühlt, doch schreibenSic sich oft, und ganz wie chmalsSchicken sie einander Rätsel,

Kindisch freut sich Balkalsa,

Wenn das Rätsel, das sie aufgab,

Nicht gelöst ward von dem König,Der vergeblich nachgegrübelt

Die eingeklammerten letzten dreidurchstrichen.

lind sie neckt ihn dann graziöseUnd behauptet, mit den JahrenWerde er ein bißchen kopfschwach,

Nennt ihn Schlafmütz' oder Schölling,

Seinerseits gab jüngst der KönigEine harte Nuß zu knackenSeiner Freundin, und er schickteIhr durch mich die Rätselsrage:

Wer ist Wohl der größte LumpUnter allen deutschen Lumpen,

Die in allen scchsunddrcißigDeutschen Bundesstaaten leben?

Hundert Namen hat seitdemSchon die Kön'gin eingesendet:

Immer schrieb zurück der König:

Kind, das ist noch nicht der größte!

Sehr verdrießlich ist die Kön'gin!Ob sie gleich durch EmissäreÜberall in Deutschland forschte.

Blieb sie doch die Antwort schuldig.

Denn so ost sie einen LumpenAls den größten proklamiert,

Läßt ihr Salomo vermelden:

Kind, es giebt noch einen größeru!"Als ich dies vernahm, da sprach ich:Liebster Freund, die ValkaisaWird noch lang' vergebens raten,Wem der Lumpen-Lorbeer ziemt,

sDort, in meiner teuren Heimat,Ist das Lumpentnm in Fortschritt,Und es machen gar zu vieleAnspruch auf den schmntz'gen Lorbeer.

Gestern noch schien dort der » » » «Mir der größte Lump, doch heuteDiinkt er mir ein Ilntcrlümpchcn,In Verglcichung mit dem » » » »

Und vielleicht im nächsten ZeitblattOffenbart sich uns ein neuerErzlumpazius, der unsernGroßen » » » » nberlnmpt.jStrophen sind im Originalmanuskripl