Atta Troll.
„Ich empfand alsbald ein kaltesMißgefühl, als überzögeEine Gänsehaut die Glieder.
Doch die Haut von einer Gans
„War es nicht, es war vielmehrEines Hundes Fell — Seit jenerUnheilstund' bin ich verwandelt,
Wie Sie sehn, in einen Mops!"
Armer Schelm! Vor lauter SchluchzenKonnte er nicht weiter sprechen,
Und er weinte so beträglich,
Daß er fast zerfloß in Thränen.
„Hören Sie," sprach ich mit Wehmut,„Kann ich etwa von dein HundsfellSie befrein, und Sie der DichtkunstUnd der Menschheit wiedergeben?"
Jener aber Hub wie trostlosUnd verzweiflungsvoll die PfotenIn die Höhe, und mit SeufzenUnd mit Stöhnen sprach er endlich:
„Bis zum jüngsten Tage bleib' ichEingekerkert in der Mopshant,
Wenn nicht einer Jungfrau GroßmutMich erlöst aus der Verwünschung.
„Ja, nur eine reine Jungfrau,
Die noch keinen Mann berührt hat,Und die folgende BedingungTreu erfüllt, kann mich erlösen:
„Diese reine Jungfrau mußIn der Nacht von Sanlt-SylvesterDie Gedichte Gustav PfizersLesen — ohne einzuschlafen!
„Blieb sie wach bei der Lektüre,
Schloß sie nicht die keuschen Augen —Dann bin ich entzaubert, menschlichAtm' ich auf, ich bin entmopst!"
„Ach, in diesem Falle" — sprach ich —„Kann ich selbst nicht unternehmenDas Erlösungswerk; denn erstensBin ich keine reine Jungfrau,