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3 (1900) Letzte Gedichte Romancero
Entstehung
Seite
166
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Atta Troll, .

O, ich armer Schwabcndichtcr!In der Fremde muß ich traurigAls verwünschter Mops verschmachten,Und den Hexenkessel hüten!

Welch ein schändliches VerbrechenIst die Zauberei! Wie tragischIst mein Schicksal: menschlich fühlenJtt der Hülle eineS Hundes!

War' ich doch daheim geblieben,Bei den trauten Schulgenvssen!Das sind keine Hexenmeister,Sie bezaubern keinen Menschen,

War' ich doch daheim geblieben,Bei Karl Mayer, bei den süßenGelbveiglein des Vaterlandes,

Bei den frommen Metzclsuppen!

Heute sterb' ich fast vor HeimwehSehen möcht' ich nur den Rauch,Der emporsteigt aus dem Schornstein,Wenn man Nudeln kocht in Stukkert!

Als ich dies vernahm, ergriff michTiefe Rührung; vvn dem LagerSprang ich auf, an den KaminSetzt' ich mich, und sprach mitleidig:

Edler Sänger, wie gerietestDu in diese Hexcnhütte!

Und warum hat man so grausamDich in einen Hund verwandelt?"

Jener aber rief mit Freude:

Also sind Sie kein Franzose?

Sind ein Deutscher, und verstandenMeinen stillen Monolog?

Ach, Herr Landsmann, welch einDaß der Legationsrat Kolke,

Wenn wir bei Tabak und BierIn der Kneipe diskurierten,

Immer auf den Satz zurückkam,Man erwürbe nur durch ReisenJene Bildung, die er selberAus der Fremde mitgebracht!