154 Atta Troll.
Werden nicht die alten Jungfern,Die gehätschelt seine Ruhe,
Sich entsetzen, wenn sie hören,
Daß der Franz ein wilder Jäger!
Wenn es manchmal im Galopp geht,Schaut der große William spöttischAuf den armen Kommentator,
Der im Eselstrab ihm nachfolgt,
Ganz ohnmächtig, fest sich krampendAn den Sattelknopf des Granchens,Doch im Tode, wie im Leben,
Seinem Autor treulich folgend.
Auch der Damen sah ich vieleIn dem tollen Geisterzuge,
Ganz besonders schöne Nymphen,Schlanke, jugendliche Leiber.
Rittlings saßen sie zu Pferde,Mythologisch splitternackt;
Doch die Haare fielen lockichtLang herab, wie goldne Mäntel.
Tritgcn Kränze auf den Häuptern,Und mit keck zurückgebognen,übermüt'gen PositurenSchwangen sie belaubte Stäbe.
Neben ihnen sah ich ein'geZugeknöpfte Ritterfräulein,
Schräg auf Damensätteln sitzend,Und den Falken auf der Faust.
Parodistisch hinterdrein,Auf Schindmähren, magern Kleppern,Ritt eilt Troß von komödiantischAufgeputzten Weibspersonen,
Deren Antlitz reizend lieblich,
Aber auch ein bißchen frech.
Schrien, wie rasend, mit den vollen,Liederlich geschminkten Backen.
Wie das jubelnd wiederhallte!Jagdhorntöne und Gelächter!Rvßgewiehr, Gebell von Hunden!Peitschenknall, Hallo und Hussa!