Atta Troll, 153
Hoch auf weißen Rossen saustenSie dahin. Zu Fuße folgtenDie Pigneure mit der KoppelUnd die Pagen mit den Fackeln.
Mancher in dem wüsten ZugeSc hien mir wohlbekannt — Der Ritter,
Der in goldner Rüstung glänzte,
War es nicht der König Artus?
Und Herr Ogier, der Däne,
Trug er nicht den schillernd grünenRingcnpanzer, daß er aussahWie ein großer Wcttcrfrvsch?
Auch der Helden des GedankensSah ich manchen in dem Zuge.
Ich erkannte unfern WolfgangAn dem heitern Glanz der Augen —
Denn, verdammt von Hengstenberg,
Kann er nicht im Grabe ruhen,
Und mit heidnischem GelichterSeht er fort des Lebens Jagdlnst.
An des Mundes holdem LächelnHab' ich auch erkannt den William,
Den die Puritaner gleichfallsEinst verflucht; auch dieser Sünder
Muß das wilde Heer begleitenNachts auf einem schwarzen Rappen,
Neben ihm, auf einem Esel,
Ritt ein Mensch — Und, heil'ger Himmel!
An der matten Betcrmicnc,
An der frommen weißen Schlafmüh',
An der Seelenangst erkannt' ichUnfern alten Freund Franz Horn,
Weil er einst das Weltkind ShakespeareKommentiert, muß jetzt der ÄrmsteNach dem Tode mit ihm reitenIm Tumult der wilden Jagd!
Ach, mein stiller Franz muß reiten,
Er, der kaum gewagt zu gehen,
Er, der nur im ThccgcschwähcUnd im Beten sich bewegte!