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3 (1900) Letzte Gedichte Romancero
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148
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148 Atta Troll.

I» den Herzen der BnSkescnWürmclt heute noch der AbscheuVor Cagvtcn. Düstres ErbteilAus der düstern GlaubeuSzeit.

In dem Dome zu BagnsresLauscht ein enges Gitterpsörtchen;Dieses, sagte mir der Küster,War die Thüre der Cagotcn.

Streng versagt war ihnen chmalsJeder andre Kircheneingang,

Und sie kamen wie verstohlenIn daS Gotteshaus geschlichen.

Dort ans einem Niedern SchemelSaß der Cagvt, einsam betend,Und gesondert, wie verpestet,Von der übrigen Gemeinde. —

Aber die geweihten KerzenDes Jahrhunderts flackern lustig,Und das Licht verscheucht die bösenMittelalterlichen Schatten! —

Stehn blieb draußen der Laskaro,Während ich in des CagotenNiedre Hütte trat. Ich reichteFreundlich meine Hand dem. Bruder.

Und ich küßte auch sein Kind,Das, am Busen seines WeibesAngeklammert, gierig saugte;

Einer kranken Spinne glich es.

Knpitcl xvi.

Schaust du diese BcrgesgipfelAus der Fern', so strahlen sie,Wie geschmückt mit Gold und Purpur,Fürstlich stolz im Sonncnglanze.

Aber in der Nähe schwindetDiese Pracht, wie bei den andernIrdischen ErhabenheitenTäuschten dich die Lichteffekte.